Augmented Reality und KI im modernen Serviceumfeld

Autor: Roman Mayr

Augmented Reality und KI im modernen Serviceumfeld

Augmented Reality mit KI ·

Augmented Reality (AR) in Kombination mit Künstlicher Intelligenz (KI) revolutioniert den Servicebereich. Der Einsatz solcher Technologien ermöglicht es Unternehmen, ihre Dienstleistungsprozesse zu optimieren, die Service-Qualität zu erhöhen und gleichzeitig Kundenbedürfnisse effizienter zu erfüllen. Dennoch gibt es typische Fehler beim Einsatz dieser Technologien, die den gewünschten Erfolg mindern können.

Kernaussage:


Die Anwendung von AR und KI im Servicebereich hat das Potenzial, signifikante Effizienzgewinne und eine gesteigerte Kundenzufriedenheit zu erzielen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine sorgfältige Implementierung und ein durchdachter Umgang mit typischen Herausforderungen.

Typische Fehler und deren Korrektur:


  1. Unzureichende Integration mit bestehendem System:
Ein häufiger Fehler ist die fehlende Integration von AR und KI in die bestehenden IT-Systeme. Dies führt zu Datensilos und ineffizienten Prozessen. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen sicherstellen, dass AR- und KI-Anwendungen nahtlos in die bestehende Infrastruktur eingebettet werden. Dies kann durch Schnittstellen oder datenbankübergreifende Zugänge erreicht werden, die den freien Informationsfluss gewährleisten.
  1. Übersehen der Benutzerfreundlichkeit:
Ein weiterer Fehler besteht darin, die Benutzerfreundlichkeit der AR-Anwendungen zu vernachlässigen. Wenn die Technologie für die Service-Mitarbeitenden zu kompliziert ist, wird sie möglicherweise nicht effektiv genutzt. Unternehmen sollten daher auf intuitive Benutzeroberflächen setzen und sicherstellen, dass ausreichend Schulungen angeboten werden. Nutzerfeedback sollte kontinuierlich eingeholt und die Anwendungen entsprechend angepasst werden.
  1. Mangelhafte Datenqualität:
Die Effizienz der eingesetzten KI-Modelle ist stark von der Qualität der zugrundeliegenden Daten abhängig. Ein typischer Fehler ist das Ignorieren der Datenpflege, was zu fehlerhaften Analysen und Vorhersagen führen kann. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass die Datenerfassung präzise erfolgt und die Datenbanken aktuell gehalten werden. Doppelspurigkeiten und Inkonsistenzen sollten vermieden werden.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage:


  1. Analyse der bestehenden Infrastruktur:
In den ersten sieben Tagen sollten Unternehmen ihre aktuelle IT-Landschaft analysieren, um potentielle Herausforderungen bei der Integration von AR- und KI-Systemen zu identifizieren.
  1. Pilotprogramm einführen:
Implementieren Sie innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Pilotprogramm, das AR-Use-Cases beinhaltet. Dabei sollte der Fokus auf einem klar abgegrenzten Bereich liegen, in dem die Service-Prozesse optimiert werden könnten, um erste Erfahrungen und Daten zu sammeln.
  1. Schulungen und Feedback-Loop etablieren:
Parallel zur Pilotphase sollten innerhalb der nächsten drei Wochen Schulungen für alle beteiligten Mitarbeitenden durchgeführt werden. Zudem sollte ein Feedback-Mechanismus etabliert werden, um kontinuierlich Verbesserungen der AR-Anwendungen vornehmen zu können.
  1. Datenpflege verbessern:
Unternehmen sollten einen Plan zur kontinuierlichen Datenpflege erarbeiten und gegebenenfalls zusätzliche Ressourcen bereitstellen. Die Datenqualität sollte in regelmässigen Abständen überprüft und Audits zur Datenpflege etabliert werden.

Mit diesen Schritten können Schweizer KMU sicherstellen, dass sie das volle Potenzial von Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz im Servicebereich ausschöpfen, was zu effizienteren Prozessen und zufriedeneren Kunden führt.