
Beziehung zwischen KI und AR im Training
Verbesserung von AR-Training durch KI: Effiziente Integration und Nutzen
Die Implementierung von Augmented Reality (AR) in betriebliche Trainingsprozesse hat sich als wirkungsvolles Mittel zur Förderung von Fachwissen erwiesen. Die Kombination von AR mit Künstlicher Intelligenz (KI) kann diese Vorteile weiter verstärken. Für eine effektive Nutzung dieser Technologien müssen jedoch bestimmte Herausforderungen überwunden werden.
Typische Fehler in der Implementierung
Erstens ist oft ein mangelndes Verständnis für die Kapazitäten und Grenzen von KI während der Integration zu beobachten. Viele Unternehmen überschätzen die Fähigkeit von KI-Systemen und vernachlässigen eine fundierte Vorbereitung und korrekte Konfiguration. Dies kann vermieden werden, indem man sich frühzeitig mit den spezifischen Anforderungen und den verfügbaren KI-Lösungen auseinandersetzt und gegebenenfalls auf spezialisierte externe Beratung zurückgreift.
Zweitens kommt es häufig zu einer unzureichenden Anpassung des Schulungsmaterials an die AR-Plattformen. Nicht alle Inhalte sind sofort für AR-Umgebungen geeignet, und es ist essentiell, diese speziell für die dreidimensionalen Präsentationsmöglichkeiten aufzubereiten. Dies erfordert, dass Inhalte von Fachleuten für AR-Design überprüft und bei Bedarf neu gestaltet werden.
Ein dritter häufiger Fehler besteht in der Vernachlässigung der Nutzerakzeptanz. Die Einführung neuer Technologien kann auf Widerstand durch Mitarbeiter stossen. Um diesem entgegenzuwirken, sollten Unternehmen ihre Belegschaft frühzeitig einbeziehen, beispielsweise durch Informations- und Schulungsveranstaltungen sowie durch aktives Einholen von Rückmeldungen und Anpassen der Programme entsprechend den Bedürfnissen und Anregungen der Teilnehmenden.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse (Tage 1–5): Erfassen Sie den aktuellen Stand Ihrer AR- und KI-Technologien und analysieren Sie den spezifischen Schulungsbedarf Ihrer Mitarbeiter. Ermitteln Sie, welche Inhalte sich am meisten für AR-gestütztes Lernen eignen.
- Technologieanpassung und Inhaltserstellung (Tage 6–15): Passen Sie die relevanten Lerninhalte für die Verwendung in AR-Umgebungen an. Arbeiten Sie mit internen oder externen AR-Designern zusammen, um sicherzustellen, dass die Umgestaltung der Materialien den Bedürfnissen einer dreidimensionalen Lernumgebung entspricht.
- Technische Implementierung (Tage 16–20): Setzen Sie die KI-Komponenten für die AR-Plattform auf, wobei die richtige Datenintegration und -konfiguration im Mittelpunkt stehen. Testen Sie alle Systeme gründlich, um sicherzustellen, dass sie korrekt funktionieren.
- Mitarbeitereinbindung und Pilotphase (Tage 21–30): Führen Sie eine Pilotphase mit einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern durch. Sammeln Sie Rückmeldungen und machen Sie bei Bedarf Anpassungen. Sorgen Sie dafür, dass alle Teilnehmenden über den Nutzen und die Anwendung der neuen Techniken geschult sind und ausreichend Gelegenheit haben, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.
Durch systematisches Vorgehen und die Vermeidung der genannten Fehler können Schweizer KMUs das Potenzial von AR-Trainings durch die Integration von KI umfassend nutzen und ihre betriebliche Ausbildung erheblich optimieren.