BI-Tools: Wege zur optimalen Nutzung

Autor: Roman Mayr

BI-Tools: Wege zur optimalen Nutzung

Business Intelligence ·

Business Intelligence Tools: Ein Vergleich und typische Fehler

In der heutigen datengetriebenen Geschäftswelt sind Business Intelligence (BI) Tools unverzichtbar geworden. Sie ermöglichen es KMU, fundierte Entscheidungen auf Basis von Datenanalysen zu treffen. Bei der Auswahl des richtigen BI-Tools sind jedoch häufig Fehler zu beobachten, die den Erfolg solcher Initiativen beeinträchtigen können. Dieser Artikel beleuchtet die vergleichenden Merkmale von BI-Tools, typische Fehler bei deren Einführung und bietet eine konkrete Handlungsanleitung für die nächsten Wochen.

Vergleich von BI-Tools

Bei der Auswahl eines BI-Tools ist es wichtig, die jeweiligen Stärken in Bezug auf Datenintegration, Benutzerfreundlichkeit und Kosten im Auge zu behalten. Zu den bekanntesten Lösungen gehören Tableau, Power BI und Qlik. Tableau zeichnet sich durch seine hervorragenden Visualisierungsmöglichkeiten aus und ist ideal für Unternehmen, die komplexe Daten auf einfache und verständliche Weise präsentieren möchten. Power BI von Microsoft punktet mit seiner nahtlosen Integration in die Microsoft-Office-Umgebung, was es zu einer geeigneten Wahl für Unternehmen macht, die bereits Microsoft-Produkte nutzen. Qlik hingegen bietet durch seine Assoziative Engine einen schnellen Zugriff auf grosse Datenmengen, was besonders für Unternehmen mit komplexen Datenstrukturen von Vorteil ist.

Typische Fehler und deren Korrektur


  1. Unklare Zielsetzung: Ein häufiger Fehler bei der Einführung von BI-Tools ist das Fehlen klarer Ziele und Fragestellungen. Ohne konkrete Anforderungen besteht die Gefahr, dass das Tool falsch konfiguriert wird und die erwarteten Ergebnisse nicht liefert. Korrektur: Entwickeln Sie vor der Einführung eine klare Zielliste und definieren Sie messbare KPIs, um den Erfolg der BI-Implementierung zu bewerten.
  2. Mangelnde Benutzerakzeptanz: Oft wird die Bedeutung der Schulung der Anwender unterschätzt, was zu einer geringen Nutzung des Tools führt. Die besten BI-Tools nützen wenig, wenn die Mitarbeitenden damit nicht sicher umgehen können. Korrektur: Investieren Sie in regelmässige und umfassende Schulungen für Ihre Mitarbeitenden, um eine hohe Benutzerakzeptanz und korrekte Nutzung des Tools sicherzustellen.
  3. Integration von Datenquellen: Ein weiterer verbreiteter Fehler ist die unzureichende Integration der bestehenden Datenquellen, was zu Inkonsistenzen und unverlässlichen Analysen führt. Korrektur: Führen Sie eine gründliche Überprüfung aller Datenquellen durch und planen Sie ausreichend Zeit für die Integration in das neue BI-Tool ein, um eine konsistente Datengrundlage zu gewährleisten.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  • Tage 1–7: Bilden Sie ein internes Team aus IT-Spezialisten, Fachbereichsvertretern und einem Projektleiter, das die spezifischen Anforderungen an das BI-Tool definiert. Erarbeiten Sie gemeinsam Zielsetzungen und identifizieren Sie die wichtigsten KPIs.
  • Tage 8–14: Setzen Sie sich mit verschiedenen Anbietern in Verbindung und führen Sie Demo-Versionen der verschiedenen BI-Tools durch, die Ihren identifizierten Anforderungen entsprechen. Vergleichen Sie die Tools hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Kosten, Support und Integrationsfähigkeiten.
  • Tage 15–21: Entscheiden Sie sich für ein BI-Tool basierend auf den Erkenntnissen aus den Testphasen. Planen Sie die Integration und schliessen Sie nötige Verträge mit Anbietern ab.
  • Tage 22–30: Bereiten Sie die technische Implementierung vor und planen Sie gemeinsam mit den Anbietern intensive Schulungen für alle betroffenen Mitarbeitenden. Beginnen Sie mit der Implementierung und führen Sie erste Schulungsmaßnahmen durch, um die Nutzungsbereitschaft sicherzustellen.

Durch die konsequente Beachtung dieser Schritte und die Vermeidung typischer Fehler können Sie sicherstellen, dass die Einführung eines BI-Tools erfolgreich verläuft und dem Unternehmen den maximalen Nutzen bringt.