Conversational Analytics: Kundenzufriedenheit in Dialogen messen

Autor: Roman Mayr

Conversational Analytics: Kundenzufriedenheit in Dialogen messen

Conversational Analytics ·

Die Messung der Kundenzufriedenheit in Dialogen ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Kundenbeziehung und zur Optimierung weitreichender Unternehmensprozesse. Im Zentrum steht die Analyse der Inhalte von Kundeninteraktionen, um wertvolle Erkenntnisse über die Kundenerfahrung zu gewinnen. Dies ermöglicht es Unternehmen, gezielt auf Bedürfnisse einzugehen und Schwachstellen zu beheben.

Typische Fehler

Fehlerhafte Erfassung und Interpretation von Daten: Ein häufig anzutreffender Fehler ist die unzureichende Erfassung relevanter Daten aus Kundendialogen. Oftmals werden nur quantitative Daten erfasst, wie zum Beispiel die Gesprächsdauer oder die Anzahl der Interaktionen, anstatt qualitativ wertvolle Informationen wie Emotionen, Themen oder spezifische Anliegen zu berücksichtigen. Zur Korrektur sollten Unternehmen erweiterte Analysetools nutzen, die auf natürlicher Sprachverarbeitung (NLP) basieren und qualitative Aspekte der Konversationen auswerten können.

Unklare Zielvorstellung: Ohne klare Ziele und definierte KPIs bleibt die Analyse der Kundenzufriedenheit weitestgehend ineffektiv. Unternehmen sollten konkrete Ziele setzen, wie etwa die Messung der Kundenzufriedenheit nach einzelnen Interaktionen oder die Identifizierung häufig auftretender Probleme. Es empfiehlt sich, für jede Messperiode spezifische KPIs festzulegen und die daraus gewonnenen Daten strukturierter zu analysieren.

Fehlende Integration in unternehmensweite Prozesse: Oftmals wird die Auswertung der Kundenzufriedenheit isoliert betrachtet, ohne relevante Schnittstellen zu anderen Geschäftsbereichen zu schaffen. Kundendaten sollten relevante Abteilungen wie das Marketing oder den Kundenservice direkt erreichen, um eine ganzheitliche Optimierung der Kundenstrategie zu ermöglichen. Eine engere Integration dieser Erkenntnisse in die Unternehmensstruktur fördert eine stärkere Fokussierung auf Kundenbedürfnisse.

Handlungsanleitung für 14–30 Tage


  1. Zielsetzung definieren: In den ersten sieben Tagen sollten Sie klare Ziele für die Messung der Kundenzufriedenheit festlegen. Diskutieren Sie intern und definieren Sie klare KPIs, die Sie evaluieren möchten. Dieser Schritt bietet die Grundlage für alle weiteren Massnahmen.
  2. Datenquellen und Tools auswählen: Wählen Sie innerhalb der nächsten Woche geeignete Tools zur Datenerfassung und -analyse aus. Konzentrieren Sie sich auf Systeme, die qualitative und quantitative Daten verarbeiten und für Ihre spezifischen Anforderungen skalierbar sind.
  3. Pilotprojekt starten: Beginnen Sie in Woche drei ein Pilotprojekt mit einer begrenzten Anzahl von Kundendialogen. Dies sollte Ihnen erste Eindrücke über die Tauglichkeit Ihrer Methoden und Tools geben. Bewerten Sie dabei auch die Qualität der eingeflossenen Daten.
  4. Feedbackschleife integrieren: Implementieren Sie in der letzten Woche des Monats eine Feedbackschleife. Diskutieren Sie die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt und justieren Sie Ihre Strategie und Werkzeuge entsprechend. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Unternehmensbereiche informiert werden und von den Ergebnissen profitieren können.

Durch die strukturierte Herangehensweise in diesen vier Schritten wird Ihnen eine fundierte Basis für die künftige und kontinuierliche Messung und Optimierung der Kundenzufriedenheit in Dialogen geboten.