Conversion Rate im digitalen Marketing verbessern

Autor: Roman Mayr

Conversion Rate im digitalen Marketing verbessern

Digitales Marketing ·

Die Conversion Rate ist ein zentraler Erfolgsfaktor im digitalen Marketing. Sie beschreibt das Verhältnis der Besucher einer Website zu denjenigen, die eine gewünschte Aktion, wie etwa einen Kauf, durchführen. Eine Erhöhung dieser Rate kann direkt zu mehr Umsatz führen, ohne dass der Traffic erhöht werden muss. Um die Conversion Rate zu steigern, sollten Unternehmen typische Fehler vermeiden und gezielte Massnahmen umsetzen.

Fehler 1: Unklare Handlungsaufforderungen (Call-to-Action)
Ein häufiger Fehler besteht darin, dass die Handlungsaufforderungen, auch Call-to-Action (CTA) genannt, unklar oder nicht deutlich genug platziert sind. Besucher einer Website sind oft nicht bereit, sich Zeit zu nehmen, um nach dem nächsten Schritt zu suchen. Ein CTA sollte präzise und sichtbar sein. Eine klare Aussage wie "Jetzt kaufen", "Mehr erfahren" oder "Jetzt anmelden" kann entscheidend sein. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen testen, ob ihre CTAs prominent genug platziert und in verständlicher Sprache formuliert sind.

Fehler 2: Langsame Ladezeiten der Website
Eine langsame Website kann abschreckend wirken und die Absprungrate erhöhen, was die Conversion Rate negativ beeinflusst. Kunden erwarten schnelle Ladezeiten und benötigen innerhalb weniger Sekunden Zugang zu den gewünschten Informationen. Eine Möglichkeit zur Behebung dieses Problems besteht darin, die Website-Geschwindigkeit regelmässig zu messen und Optimierungen vorzunehmen. Dies könnte die Komprimierung von Bildern, die Reduzierung von HTTP-Anfragen oder die Optimierung des Server-Responses beinhalten.

Fehler 3: Fehlende Vertrauenssignale
Vertrauenssignale wie Kundenbewertungen, Gütesiegel oder Datenschutzangaben sind häufig nicht ausreichend integriert. Diese Elemente stärken die Glaubwürdigkeit einer Website und können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Besucher eine Aktion durchführt. Unternehmen sollten sicherstellen, dass solche Signale gut sichtbar auf der Webseite eingebunden werden. Zusätzlich ist es hilfreich, zum Beispiel positive Kundenstimmen oder Testimonials in den Verkaufsprozess zu integrieren.

Handlungsanleitung für 14–30 Tage
Tag 1-7: Beginnen Sie mit einer umfassenden Analyse der aktuellen Conversion Rate. Identifizieren Sie Schwachstellen durch Tools wie Google Analytics, um die Absprungraten und den Kundenpfad zu verstehen. Überprüfen Sie insbesondere die CTAs und ihre Effizienz im aktuellen Layout.

Tag 8-14: Optimieren Sie die CTAs auf Ihrer Website. Testen Sie verschiedene Positionen und Formulierungen durch A/B-Tests. Gleichzeitig können Sie einfache Website-Geschwindigkeitstests durchführen und notwendige Massnahmen zur Beschleunigung der Ladezeit einleiten.

Tag 15-21: Integrieren Sie verstärkt Vertrauenssignale in die relevanten Bereiche Ihrer Webseite. Arbeiten Sie daran, Kundenbewertungen prominent anzuzeigen und stellen Sie sicher, dass alle relevanten Gütesiegel klar sichtbar sind.

Tag 22-30: Führen Sie eine erneute Analyse der Conversion Rate durch. Vergleichen Sie die aktuellen Daten mit den anfänglichen Werten, um den Einfluss der durchgeführten Massnahmen zu bewerten. Verfeinern Sie die optimierten Bereiche weiter, basierend auf den neuen Erkenntnissen, und planen Sie zukünftige Verbesserungen.

Durch die Behebung dieser verbreiteten Fehler und die Umsetzung einer konzentrierten Optimierungsstrategie können KMUs ihre Conversion Rate nachhaltig erhöhen und dadurch langfristigen Geschäftserfolg sichern.