Copilots in der Automatisierung: Chancen und Herausforderungen

Autor: Roman Mayr

Copilots in der Automatisierung: Chancen und Herausforderungen

Künstliche Intelligenz ·

Künstliche Intelligenz erleichtert Unternehmen zunehmend den Arbeitsalltag, insbesondere durch den Einsatz von Copilots in der Automatisierung.

Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, speziell im Bereich der Automatisierung. KI-basierte Copilots, digitale Assistenten, die mit den Nutzern zusammenarbeiten, können repetitive Aufgaben effizienter gestalten und Arbeitsprozesse optimieren. Gerade für Schweizer KMU, die oft mit begrenzten Ressourcen arbeiten, bieten solche Technologien eine wertvolle Unterstützung.

Typische Fehler bei der Implementierung von Copilots

Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Schulung der Mitarbeitenden. Unternehmen neigen dazu, Copilots zu integrieren, ohne sicherzustellen, dass ihre Belegschaft ausreichend vorbereitet ist, um diese Hilfsmittel effektiv zu nutzen. Eine gründliche Einführung durch spezifische Schulungsprogramme und Workshops kann hier Abhilfe schaffen. Dabei sollte besonders darauf geachtet werden, dass nicht nur die technischen Aspekte, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Copilots vermittelt werden.

Ein weiterer Fehler besteht in der Fehleinschätzung der Automatisierungsfähigkeit von Aufgaben. Unternehmen versuchen oft, Prozesse zu automatisieren, die sich nicht gut für die KI-gestützte Unterstützung eignen, etwa weil sie zu komplex oder zu variabel sind. Eine gründliche Analyse der Arbeitsprozesse hilft, die richtigen Aufgaben für die Automatisierung auszuwählen. Starten Sie mit einfach strukturierten, wiederkehrenden Aufgaben, die leicht dokumentiert werden können.

Schliesslich übersehen viele Betriebe die Notwendigkeit der kontinuierlichen Überwachung und Anpassung ihrer KI-gestützten Systeme. Copilots entwickeln sich mit der Datenlage und den Nutzungsmustern weiter. Eine regelmässige Überprüfung der erzielten Ergebnisse und eine Anpassung der Systeme sind notwendig, damit die Automatisierung optimal funktioniert. Unternehmen sollten sicherstellen, dass es klare Protokolle für die regelmäßige Systemüberprüfung gibt.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Bedarfsanalyse und Zieldefinition: Nehmen Sie sich in den ersten fünf Tagen Zeit, um eine gründliche Bedarfsanalyse durchzuführen. Identifizieren Sie klare Ziele, die durch Copilots erreicht werden sollen, und legen Sie fest, welche Arbeitsprozesse automatisiert werden sollen.
  2. Mitarbeiterschulung initiieren: Beginnen Sie ab dem sechsten Tag mit der Schulung der Mitarbeitenden. Planen Sie Workshops ein, bei denen die Funktionalitäten der Copilots erläutert und deren Anwendungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag vorgestellt werden. Diese sollten regelmässig fortgeführt werden, um auf die laufenden Entwicklungen reagieren zu können.
  3. Pilotphase einleiten: Ab dem zehnten Tag können Sie mit einer Pilotphase starten. Wählen Sie einen kleinen Bereich oder eine spezifische Abteilung aus, um die Copilots in den realen Arbeitsprozess zu integrieren. Beobachten Sie die Effizienz und sammeln Sie Feedback von den Mitarbeitenden.
  4. Analyse und Anpassung: Nach 20 Tagen nehmen Sie eine umfassende Bewertung der Pilotphase vor. Basierend auf den gesammelten Daten und dem Feedback der Nutzer sollten Anpassungen vorgenommen werden, um die Automatisierung zu optimieren.
  5. Dokumentation und Skalierung: Dokumentieren Sie die Ergebnisse und die vorgenommenen Anpassungen. Nutzen Sie diese Informationen, um die Implementierung in weiteren Bereichen Ihres Unternehmens zu skalieren.

Durch eine sorgfältige Planung und Umsetzung können Schweizer KMU von den Vorteilen der künstlichen Intelligenz in Form von Copilots nachhaltig profitieren.