
Data-Mesh-Architektur für KI-optimierte Selbstbedienung
Der Einsatz einer Self-Service-Datenarchitektur mit künstlicher Intelligenz (KI) bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Daten effizienter zu nutzen und Analysen zu beschleunigen. Durch die Kombination von Data Fabric und Data Mesh können Unternehmen Daten aus verschiedenen Quellen integrieren, verwalten und analysieren, während Nutzende gleichzeitig direkten Zugriff auf die benötigten Informationen haben, ohne auf die IT-Abteilung angewiesen zu sein. Doch der Erfolg solcher Projekte hängt entscheidend von der korrekten Implementierung ab.
Typische Fehler und deren Korrektur
Ein häufig vorkommender Fehler ist die Vernachlässigung der Datenqualität. Umfassende, zuverlässige Analysen sind nur mit qualitativ hochwertigen Daten möglich. Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle Datenquellen regelmäßig auf Richtigkeit und Konsistenz überprüft und bei Bedarf bereinigt werden. Dies beinhaltet die Implementierung von Tools zur Datenqualitätssicherung sowie Schulungen für Mitarbeitende, um bei der Dateneingabe Fehler zu minimieren.
Ein weiterer Fehler besteht in der unzureichenden Berücksichtigung der Nutzerbedürfnisse. Viele Organisationen implementieren Self-Service-Datenlösungen, ohne die speziellen Anforderungen der Endanwender zu kennen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, frühzeitig Workshops mit den potenziellen Nutzern der Datenlösungen durchzuführen. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der typischen Anwendungsfälle und der erwarteten Benutzerfreundlichkeit.
Schliesslich ist die ungenügende Integration von KI-Technologien ein häufiges Problem. Oft wird KI als Add-on betrachtet, statt als integraler Bestandteil der Datenarchitektur. Unternehmen sollten KI von Anfang an in ihre Datenarchitektur integrieren, um das volle Potenzial dieser Technologien auszuschöpfen. Dazu gehört die Verwendung von KI zur automatisierten Datenintegration, zur Verbesserung der Datenqualität und zur Unterstützung der fortlaufenden Optimierung von Datenprozessen.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Situationsanalyse durchführen (Tag 1–7): Beginnen Sie mit einer gründlichen Bestandsaufnahme der aktuellen Dateninfrastruktur, -prozesse und -qualitäten. Identifizieren Sie Schwachstellen in der Datenqualität und der Architekturintegration von KI und analysieren Sie die konkreten Bedürfnisse der Endnutzer.
- Qualitätssicherungsprozesse einrichten (Tag 8–14): Entwickeln Sie Prozesse zur Sicherstellung der Datenqualität, einschliesslich standardisierter Maßnahmen zur Datenbereinigung und -validierung. Führen Sie geeignete Tools ein, um die Datenqualität kontinuierlich zu überwachen.
- Nutzerzentrierte Ansätze entwickeln (Tag 15–21): Organisieren Sie Workshops mit den zukünftigen Nutzern der Datenarchitektur, um ein detailliertes Anforderungsprofil zu erstellen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse für eine benutzerfreundliche Gestaltung der Self-Service-Plattformen.
- KI-Integration umsetzen (Tag 22–30): Implementieren Sie KI-Lösungen in Ihre Datenprozesse. Fokussieren Sie sich darauf, wie KI zur Automatisierung von Datenbereinigungsprozessen und der Integration unterschiedlicher Datenquellen beitragen kann. Sichere Schnittstellen und KI-gestützte Algorithmen sollten die Datenbereitstellung und Analyseprozesse unterstützen.
Indem Sie diesen Leitfaden befolgen, legen Sie in einem überschaubaren Zeitrahmen den Grundstein für eine erfolgreiche Self-Service-Datenarchitektur, die auf Qualität, Nutzerzentrierung und zukunftsgerichtete Technologien setzt.