Der effiziente Einsatz digitaler Werkzeuge

Autor: Roman Mayr

Der effiziente Einsatz digitaler Werkzeuge

Remote Work & Collaboration ·

Effektive Nutzung digitaler Tools für Remote Work

Im Zuge der weiter verbreiteten Arbeit im Homeoffice hat sich die Notwendigkeit, digitale Tools effizient einzusetzen, erheblich gesteigert. Für viele kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz spielen diese Tools eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung der Produktivität und der Verbesserung der Zusammenarbeit über Distanz hinweg. Dennoch unterlaufen häufig Fehler bei der Implementierung und Nutzung dieser Technologien, welche die Leistungsfähigkeit eines Teams mindern können.

Typische Fehler bei der Nutzung digitaler Tools

Ein häufig vorkommender Fehler ist die Wahl ungeeigneter Tools, die nicht auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind. Oftmals wird sich für ein bewährtes, weitverbreitetes Tool entschieden, ohne dessen Funktionen genau zu analysieren. Dies kann zu einer Überladung mit Funktionen führen, die ungenutzt bleiben, oder im Gegensatz dazu, dass wesentliche Funktionen fehlen. Die Korrektur besteht darin, zunächst eine Bedarfsanalyse durchzuführen, um sicherzustellen, dass das gewählte Werkzeug alle notwendigen Funktionen bietet, aber nicht über die tatsächlich benötigten hinausgeht.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die mangelnde Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit den ausgewählten Tools. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter von selbst lernen, wie man mit einem neuen Programm umgeht. Dies führt jedoch oft zu einer uneinheitlichen Nutzung und ineffizienter Arbeitsweise. Eine Lösung hierfür ist die Bereitstellung gezielter Schulungen und die Erstellung einer zentralen Wissensressource, auf die alle Mitarbeiter zugreifen können, um ihre Kenntnisse kontinuierlich zu verbessern.

Schliesslich kann die Vernachlässigung der Integration der Tools in bestehende Arbeitsabläufe die Effizienz mindern. Neue Technologien werden oft als Ergänzung zu bestehenden Systemen eingeführt, ohne darüber nachzudenken, wie sie in die Gesamtprozesse integriert werden können. Eine erfolgreiche Korrektur besteht darin, die vorhandenen Arbeitsabläufe zu analysieren und die neuen Tools strategisch zu integrieren, um den Arbeitsfluss reibungslos zu gestalten.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Bedarfsanalyse durchführen (0–5 Tage): Starten Sie mit der Bewertung der spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens und Ihrer Teammitglieder. Führen Sie eine Liste der Funktionen, die Sie benötigen, und vergleichen Sie verschiedene Tools anhand dieser Kriterien.
  2. Auswahl und Testphase (6–10 Tage): Wählen Sie das passende Tool basierend auf Ihrer Bedarfsanalyse aus und führen Sie eine Testphase durch, in der eine kleine Gruppe von Mitarbeitern das Tool ausprobiert, Feedback gibt und Verbesserungen vorschlägt.
  3. Schulungs- und Wissensressourcen entwickeln (11–20 Tage): Planen und führen Sie Schulungen für alle relevanten Mitarbeiter durch. Entwickeln Sie ergänzende Ressourcen wie Bedienungsanleitungen, FAQs oder Video-Tutorials.
  4. Integration in bestehende Prozesse (21–30 Tage): Arbeiten Sie daran, die neuen Tools nahtlos in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe zu integrieren. Dies könnte die Überarbeitung einiger Prozesse erfordern, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert.

Diesem Plan folgend und sich kontinuierlich an die konkreten Erfordernisse und Herausforderungen Ihres Unternehmens anpassend, können Sie die Vorteile digitaler Tools voll ausschöpfen und die Zusammenarbeit effizienter gestalten.