Der Weg zu effizientem Remote Work durch digitale Werkzeuge

Autor: Roman Mayr

Der Weg zu effizientem Remote Work durch digitale Werkzeuge

Remote Work & Collaboration ·

Digitale Tools effektiv nutzen für erfolgreiches Remote Work

Der Übergang zum Remote Work erfordert den gezielten Einsatz digitaler Tools, um die Zusammenarbeit über Distanz hinweg effizient zu gestalten. Zu häufig wird jedoch der volle Nutzen dieser Werkzeuge durch typische Fehler nicht ausgeschöpft. Die Konzentration auf die richtigen Anwendungen und deren gezielte Implementierung ist entscheidend für den Erfolg im Homeoffice.

Fehlende Integration der Tools

Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Integration der unterschiedlichen digitalen Werkzeuge. Unternehmen installieren oft parallel mehrere Lösungen ohne darauf zu achten, dass diese nahtlos miteinander arbeiten. Dies führt zu Informationssilos und unnötigen Doppelarbeiten. Der Schlüssel zur Lösung liegt in der Auswahl von Tools, die Integrationsschnittstellen bieten und Daten synchronisiert halten. Beispielsweise können Kommunikationstools mit Projektmanagement-Software verbunden werden, um einheitliche Datenflüsse zu gewährleisten.

Unklare Zweckbestimmung der Werkzeuge

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist die unklare Zuordnung von Funktionen und Verantwortlichkeiten zu den eingesetzten Tools. Mitarbeiter wissen oft nicht, welches Werkzeug für welchen Zweck benutzt werden sollte. Die Lösung besteht darin, klare Anwendungsrichtlinien zu erstellen. Jedes Tool sollte einem spezifischen Zweck dienen, wie etwa die Verwendung einer Plattform ausschliesslich für die Dokumentenspeicherung und einer anderen für Meetings und Kollaboration. Schulungen zur Einführung und Auffrischung können helfen, die Akzeptanz und das Verständnis der Mitarbeitenden zu fördern.

Überfrachtung mit Funktionen

Es wird oft der Fehler gemacht, dass alle verfügbaren Funktionen eines Werkzeugs genutzt werden, ohne zu berücksichtigen, ob diese wirklich notwendig sind. Dies führt zu einer überladenen Benutzeroberfläche und kann die Produktivität beeinträchtigen. Unternehmen sollten lediglich die Funktionen aktivieren, die für ihre spezifischen Bedürfnisse relevant sind. Ein minimalistisch angepasstes Toolset verhindert, dass Mitarbeiter durch Komplexität überfordert werden und ermöglicht ihnen, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Bestandsaufnahme und Evaluierung: Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme der eingesetzten digitalen Tools. Evaluieren Sie, welche Lösungen tatsächlich genutzt werden und wie gut sie in den Arbeitsalltag integriert sind. Achten Sie auf Redundanzen und identifizieren Sie nicht genutzte Funktionen.
  2. Optimierung der Integration: Arbeiten Sie an der technischen Integration, um sicherzustellen, dass alle miteinander arbeiten. Dies könnte beispielsweise durch die Einrichtung von API-Verbindungen zwischen Kommunikations- und Projektmanagementtools geschehen.
  3. Erstellung von Anwendungsrichtlinien: Entwickeln Sie klare Guidelines, welche Tools für welche Aufgabenbereiche verwendet werden sollen. Kommunizieren Sie diese effizient an alle Mitarbeitenden und bieten Sie Unterstützung bei der Implementierung.
  4. Bedarfsgerechtes Funktionieren: Überprüfen Sie, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden und deaktivieren Sie unnötige. Halten Sie das Toolset so einfach wie möglich, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.
  5. Schulung und Fortbildung: Organisieren Sie Schulungen zur Einführung der optimierten Tools und aktualisierten Richtlinien. Sorge Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um die eingesetzten Werkzeuge effizient zu nutzen.

Durch die konzentrierte und strukturierte Nutzung von digitalen Tools in der Remote-Arbeit können Unternehmen nicht nur die Produktivität, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nachhaltig steigern.