
Der Weg zum benutzerfreundlichen Dashboard
Dashboards sind essenzielle Werkzeuge zur Visuellen Darstellung und Analyse von Geschäftsdaten. Richtig gestaltet, können sie komplexe Informationen auf einen Blick verständlich machen und datenbasierte Entscheidungen unterstützen. Ein häufiger Stolperstein bei der Gestaltung von Dashboards ist jedoch die Komplexität, die dazu führen kann, dass der eigentliche Zweck aus den Augen verloren wird.
Typische Fehler bei der Dashboard-Gestaltung
1. Informationsüberflutung: Eines der häufigsten Probleme bei der Gestaltung von Dashboards ist die Überladung mit zu vielen Informationen. Wenn zu viele Datenpunkte und Widgets auf engem Raum präsentiert werden, kann dies zu Verwirrung führen und das Dashboard unbrauchbar machen.
- Korrektur: Konzentration auf die wesentlichen Kennzahlen, die für das Zielpublikum relevant sind. Reduzieren Sie die Anzahl der angezeigten Informationen und vermeiden Sie überflüssige Visualisierungselemente. Ein gut gestaltetes Dashboard sollte klar und prägnant sein.
2. Unübersichtliche Struktur: Eine schlechte Struktur des Dashboards kann die Navigation erschweren und die Nutzer davon abhalten, die benötigten Informationen schnell zu finden.
- Korrektur: Gliedern Sie das Dashboard logisch, indem verwandte Informationen gruppiert und mit klaren Überschriften versehen werden. Nutzen Sie visuelle Hierarchie, um wichtige Kennzahlen hervorzuheben und eine intuitive Benutzerführung zu gewährleisten.
3. Falsche Auswahl der Visualisierungstypen: Der Einsatz ungeeigneter Diagrammtypen kann dazu führen, dass Daten falsch interpretiert werden oder weniger aussagekräftig sind.
- Korrektur: Wählen Sie den Visualisierungstyp basierend auf der Datenart und dem Informationsbedarf. Balkendiagramme eignen sich beispielsweise besser für den Vergleich von Kategorien, während Liniendiagramme Trends über die Zeit hinweg verdeutlichen.
Handlungsanleitung für die kommenden 14–30 Tage
Tag 1–7: Analyse und Planung
Begutachten Sie vorhandene Dashboards und identifizieren Sie die wichtigsten Zielgruppen sowie deren Informationsbedarf. Führen Sie Rücksprachen mit den Nutzern, um deren Hauptanliegen und Herausforderungen zu verstehen.
Tag 8–14: Vereinfachung und Strukturierung
Reduzieren Sie die Inhalte auf das Wesentliche und strukturieren Sie das Dashboard neu. Nutzen Sie eine klare visuelle Hierarchie, um die wichtigsten Kennzahlen gegenüber unterstützenden Informationen hervorzuheben. Planen Sie die Anordnung so, dass sie dem natürlichen Leseverlauf von links nach rechts und von oben nach unten folgt.
Tag 15–21: Anpassung der Visualisierungstypen
Überprüfen Sie die verwendeten Diagramm- und Visualisierungstypen und passen Sie diese entsprechend dem jeweiligen Dateninhalt an. Achten Sie darauf, dass jede Visualisierung ihre Aussagekraft optimal entfaltet.
Tag 22–30: Funktionalität und Testing
Sorgen Sie dafür, dass das Dashboard auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Auflösungen gut funktioniert. Testen Sie es mit einer kleinen Benutzergruppe und holen Sie Feedback ein, um eventuelle Anpassungen vor der endgültigen Implementierung vorzunehmen. Nutzen Sie einfache Interaktionsmöglichkeiten, um das Erlebnis für den Nutzer zu gestalten, ohne die Einfachheit zu beeinträchtigen.
Die Einhaltung dieser Schritte in einem klaren Zeitrahmen wird helfen, Dashboards zu erstellen, die sowohl funktional als auch benutzerfreundlich sind und die Entscheidungsfindung spürbar unterstützen.