
Die Integration von DSGVO und ISO 27001 in KMU
IT-Sicherheit & Compliance ·
Die Erfüllung der Anforderungen der DSGVO und der ISO 27001 ist für Schweizer KMU essenziell, um den Datenschutz und die Informationssicherheit zu gewährleisten. Beide Regelwerke sind zwar unterschiedlich, können jedoch ineinander greifen und die IT-Sicherheit des Unternehmens erheblich stärken.
Typische Fehler und ihre Korrekturen
- Fehlende Dokumentation und Nachvollziehbarkeit
- Unzureichende Risikoanalyse und Bewertung
- Fehlende Schulung der Mitarbeitenden
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Erstellen oder Überarbeiten der Dokumentation: Beginnen Sie mit der Überprüfung und dem Erstellen der notwendigen Dokumentationen. Führen Sie ein aktuelles Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und dokumentieren Sie alle Massnahmen, die zur Erfüllung der DSGVO und ISO 27001 implementiert wurden. Ziel ist es, bis zum Ende des ersten Monats alle relevanten Dokumentationen auf den neuesten Stand zu bringen und den Auditoren vorzeigen zu können.
- Durchführung einer Risikoanalyse: Setzen Sie eine interne Arbeitsgruppe ein, um innerhalb der nächsten zwei Wochen eine umfassende Risikoanalyse durchzuführen. Die Ergebnisse sollten in einer Prioritätenliste festgehalten werden, um gezielte, risikobasierte Sicherheitsmassnahmen bis Monatsende anzugehen und umzusetzen.
- Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden: Organisieren Sie spätestens bis zum Abschluss der dritten Woche eine Mitarbeiterschulung, um alle relevanten Informationen über datenschutzrechtliche Anforderungen und Sicherheitsprotokolle zu vermitteln. Achten Sie darauf, diese Schulung interaktiv zu gestalten, um das Verständnis der Mitarbeitenden zu vertiefen.
Die konsequente Bearbeitung dieser Massnahmen wird Ihr Unternehmen besser auf den Umgang mit persönlichen Daten vorbereiten und die Informationssicherheit erheblich stärken.