Effiziente Betriebsstrukturen für erfolgreiche Rollouts

Autor: Roman Mayr

Effiziente Betriebsstrukturen für erfolgreiche Rollouts

Rollouts & Service Provider ·

In der Einführung eines neuen Betriebs- und Supportprozesses für einen Rollout mit einem Service Provider liegt oft der Grundstein für den Erfolg eines Projekts. Ein gut durchdachtes Betriebs- und Supportsystem ist entscheidend, um den Wandel effizient zu meistern und die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Die Planung sollte strukturiert und umfassend sein, um Engpässe zu vermeiden.

Typische Fehler beim Aufsetzen von Betrieb und Support

Ein häufig gemachter Fehler ist das Fehlen einer klar definierten Kommunikationsstruktur. Ohne eindeutige Kommunikationswege können wichtige Informationen verzögert oder gar nicht weitergegeben werden, was den gesamten Ablauf stört. Um dies zu korrigieren, sollte bereits zu Beginn des Projekts ein Kommunikationsplan erstellt werden, der festlegt, welche Parteien involviert sind, wie die Kommunikation erfolgen soll und welche Kanäle genutzt werden.

Ein weiterer Fehler ist die unzureichende Schulung des Personals. Oft wird der Aufwand für die Ausbildung der Mitarbeiter unterschätzt, was zu Fehlern in der Ausführung und geringerer Servicequalität führen kann. Hier ist es ratsam, Schulungen frühzeitig in die Projektplanung zu integrieren und regelmässige Auffrischungskurse anzubieten, um sicherzustellen, dass das Personal mit den neuesten Verfahren und Technologien vertraut ist.

Der dritte oft vorkommende Fehler betrifft die ungenügende Ressourcenplanung. Ein Mangel an Personal oder technischen Mitteln kann zu Verzögerungen und zusätzlichen Kosten führen. Um dies zu vermeiden, sollten Ressourcenpläne erstellt werden, die die notwendigen Mittel und Kapazitäten abbilden und regelmässig auf ihre Aktualität und Wirksamkeit überprüft werden.

Handlungsanleitung für die ersten 14–30 Tage


  1. Erstellen eines detaillierten Projektplans: Beginnen Sie innerhalb der ersten Woche mit der Erstellung eines klaren und detaillierten Projektplans, der die Ziele, Meilensteine und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten definiert. Integrieren Sie alle relevanten Stakeholder, um deren Anforderungen und Erwartungen zu berücksichtigen.
  2. Etablieren von Kommunikationsstrukturen: Entwickeln Sie bis zum Ende der zweiten Woche einen Kommunikationsplan. Dieser sollte alle notwendigen Kommunikationskanäle und -werkzeuge beinhalten und für Konsistenz und Transparenz in der Informationsweitergabe sorgen.
  3. Ressourcen und Schulungen organisieren: Ermitteln Sie bis zur dritten Woche den Schulungsbedarf und stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter Zugang zu den erforderlichen Schulungsunterlagen und -kursen haben. Klären Sie, welche zusätzlichen Ressourcen benötigt werden und sichern Sie deren Verfügbarkeit.
  4. Implementierung der Supportstruktur: Richten Sie innerhalb der ersten 30 Tage die Supportstruktur ein, inklusive Helpdesk und Eskalationsverfahren, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Testen Sie die Supportkanäle, um ihre Effektivität sicherzustellen.

Durch diese strukturierten Massnahmen wird die Basis für einen erfolgreichen Rollout geschaffen, welcher den langfristigen Erfolg und eine hohe Kundenzufriedenheit sicherstellt.