
Effiziente Cloud-Kostenprognosen mit KI
Die Vorhersage von Cloud-Ausgaben mit Künstlicher Intelligenz bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre IT-Kostenstruktur effizienter zu gestalten und Überraschungen bei den Rechnungen zu vermeiden. Der gezielte Einsatz von KI kann die Ausgabenprognosen verlässlicher machen und Einsparpotenziale aufdecken. Im Folgenden werden typische Fehler beleuchtet und konkrete Schritte zur Optimierung aufgezeigt.
Typische Fehler bei der Vorhersage von Cloud-Ausgaben
Ein häufig auftretender Fehler ist die Nutzung von unzureichenden oder veralteten Daten als Entscheidungsgrundlage. Unternehmen verlassen sich oft auf historische Daten, ohne aktuelle Entwicklungen wie Änderungen im Nutzungsverhalten oder neue Cloud-Services zu berücksichtigen. Die Folge sind ungenaue Prognosen, die nicht die tatsächlichen Bedürfnisse und Kosten widerspiegeln.
Ein weiterer Fehler besteht darin, die zugrundeliegenden Algorithmen und Modelle nicht ausreichend auf die spezifischen Anforderungen des Unternehmens abzustimmen. Standardisierte Algorithmen bieten eine gute Grundlage, doch müssen sie individuell angepasst werden, um präzise Vorhersagen liefern zu können. Ohne diese Feinabstimmung können die Vorhersagen unzuverlässig sein.
Schliesslich wird oft vergessen, externe Faktoren wie saisonale Schwankungen oder geplante Geschäftserweiterungen in die Prognosen zu integrieren. Diese Aspekte können die Cloud-Nutzung signifikant beeinflussen und sollten daher in den Modellen berücksichtigt werden.
Korrektur dieser Fehler
Um die Datenbasis zu verbessern, sollten Unternehmen sicherstellen, dass ihre Datensätze kontinuierlich aktualisiert und bereinigt werden. Moderne Datenmanagement-Tools können hierbei unterstützen, indem sie automatisch relevante Daten aus unterschiedlichen Quellen aggregieren und aufbereiten.
Die Anpassung von Modellen und Algorithmen erfordert tiefes technisches Verständnis und die Bereitschaft, kontinuierlich zu optimieren. Es kann sinnvoll sein, interne Teams in Data Science oder KI zu schulen oder externe Experten hinzuzuziehen, um die Algorithmen optimal abzustimmen.
Zur Berücksichtigung externer Einflussfaktoren sollten Unternehmen in einem ersten Schritt ihre Geschäftsplanung mit einbeziehen und Szenarien berechnen, die unterschiedliche Entwicklungen simulieren. Auch die Implementierung von regelmässigen Überprüfungsintervallen kann dazu beitragen, die Modelle dynamisch anzupassen.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Datenprüfung und -aufbereitung
- Modellanpassung und -validierung
- Integration externer Variablen
- Pilotphase und Evaluation
Diese Schritte sind darauf ausgelegt, Cloud-Ausgaben nachhaltiger zu gestalten und durch präzise Vorhersagen langfristig zu optimieren. Regelmässige Überprüfungen und Anpassungen sind entscheidend, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.