Effiziente Lieferketten durch verbesserte Transparenz

Autor: Roman Mayr

Effiziente Lieferketten durch verbesserte Transparenz

Supply Chain Management ·

Transparenz in der Lieferkette ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Eine klare Sicht auf alle Prozesse ermöglicht es, ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu optimieren. Dies stärkt nicht nur die Beziehungen zu Lieferanten, sondern erhöht auch das Vertrauen der Kunden. Um die Transparenz zu verbessern, müssen Unternehmen jedoch häufig typische Fehler korrigieren.

Fehler 1: Mangelnde Kommunikation mit Lieferanten

Einer der häufigsten Fehler ist eine unzureichende Kommunikation mit den Lieferanten. Wenn Lieferanten keinen klaren Überblick über die Anforderungen und Erwartungen eines Unternehmens haben, können Verzögerungen und Missverständnisse die Folge sein.

Lösung: Implementieren Sie regelmässige Meetings oder nutzen Sie digitale Plattformen, um einen offenen Dialog mit den Lieferanten zu pflegen. Dies stellt sicher, dass beide Parteien auf dem gleichen Stand sind und schnell auf Änderungen oder Probleme reagieren können.

Fehler 2: Fehlende Integration von IT-Systemen

Ohne eine integrierte IT-Infrastruktur leiden die Datenflüsse innerhalb der Lieferkette. Dies erschwert es, präzise und zeitnahe Informationen zu erhalten und Entscheidungen effektiv zu treffen.

Lösung: Investieren Sie in eine IT-Lösung, die es ermöglicht, Informationen aus verschiedenen Abteilungen und von verschiedenen Partnern in Echtzeit zu verbinden und auszuwerten. Cloud-basierte Systeme bieten hier eine flexible und skalierbare Möglichkeit, um die nötige Datenintegration zu erreichen.

Fehler 3: Vernachlässigung der Schulung von Mitarbeitenden

Oft wird angenommen, dass der Einsatz von Technologie allein ausreicht, um Transparenz zu schaffen. Ohne angemessen geschultes Personal können die besten Technologien jedoch nicht ihr volles Potenzial entfalten.

Lösung: Organisieren Sie regelmässige Schulungen für Ihre Mitarbeitenden, um sie mit den neuesten Technologien und Prozessen vertraut zu machen. Dies fördert nicht nur die Transparenz, sondern motiviert Mitarbeitende auch, proaktiv zur Optimierung beizutragen.

Handlungsanleitung für 14–30 Tage


  1. Bestandsaufnahme machen (1-3 Tage): Analysieren Sie Ihre aktuelle Lieferkettenstruktur und identifizieren Sie Bereiche mit geringer Transparenz.
  2. Kommunikationsstrategie entwickeln (4-7 Tage): Entwickeln Sie einen Kommunikationsplan mit Ihren Lieferanten. Wählen Sie geeignete Plattformen und legen Sie die Häufigkeit von Updates und Meetings fest.
  3. Technische Integration vorantreiben (8-14 Tage): Stellen Sie sicher, dass Ihre IT-Systeme verbunden sind und evaluieren Sie gegebenenfalls neue Tools, um die erforderliche Datenintegration zu gewährleisten.
  4. Schulungen organisieren (15-21 Tage): Planen Sie Schulungen für Ihre Mitarbeitenden, fokussieren Sie sich auf neue Technologien und Möglichkeiten, Informationen effizient zu nutzen und zu teilen.
  5. Erste Ergebnisse evaluieren (22-30 Tage): Nach der Implementierung der ersten Schritte sollten Sie evaluieren, welche Fortschritte erzielt wurden. Sammeln Sie Feedback von Ihren Mitarbeitenden und Partnern, um kontinuierlich Anpassungen vorzunehmen.

Diese Vorgehensweise zeigt nicht nur kurzfristige Verbesserungen, sondern legt auch den Grundstein für eine langfristig transparente und effiziente Lieferkettenstrategie.