
Effizienzsteigerung durch AR im Servicebereich
Augmented Reality (AR) kombiniert mit künstlicher Intelligenz (KI) bietet im Servicebereich erhebliches Potenzial, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Trotz der vielversprechenden Möglichkeiten gibt es bei der Implementierung einige häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt.
Kernaussage: Effizienzsteigerung durch AR im Service
Durch die Integration von Augmented Reality in Serviceabläufe können Unternehmen die Effizienz ihrer Mitarbeitenden erheblich steigern. AR-Anwendungen ermöglichen es, entscheidende Informationen in Echtzeit bereitzustellen und komplexe Aufgaben mit visueller Unterstützung zu begleiten. Die flexibel gestaltbaren Anwendungen bieten Potenzial für zahlreiche Use-Cases, wie zum Beispiel bei Fernunterstützung, Wartung oder Schulungen.
Typische Fehler und Korrekturansätze
- Ungenügende Integration in bestehende Systeme: Ein häufiger Fehler bei der Einführung von AR im Service ist die mangelnde Kompatibilität mit vorhandenen IT-Systemen. AR-Anwendungen müssen nahtlos in bestehende Datenbanken und Softwaresysteme integriert werden, um einen reibungslosen Informationsfluss und eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten. Um dies zu vermeiden, sollten Unternehmen die technischen Anforderungen im Vorfeld genau definieren und eine gründliche Prüfung der Schnittstellen zwischen AR-Tools und bestehenden Systemen vornehmen.
- Unzureichende Schulung der Mitarbeitenden: Ein weiterer häufiger Fehler ist die unzureichende Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit neuen Technologien. AR nutzbringend einzusetzen, erfordert ein gewisses Mass an Verständnis und Übung. Um dieses Problem zu korrigieren, sollte ein umfassendes Schulungsprogramm entwickelt werden, das neben der technischen Handhabung auch die Vermittlung der Vorteile und Potenziale der Technologie umfasst.
- Fehlende Berücksichtigung des Endnutzers: Oftmals wird bei der Entwicklung von AR-Lösungen der Fokus auf die Technologie selbst gelegt, ohne die Anforderungen und Bedürfnisse der Endnutzer genügend zu berücksichtigen. Dies kann zur Folge haben, dass die Lösungen nicht die gewünschten Akzeptanz finden. Unternehmen sollten Benutzerfeedback in einem frühen Stadium der Entwicklung integrieren und AR-Lösungen iterativ unter Einbeziehung der Endnutzer verbessern.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Analysephase (1–2 Wochen): Evaluieren Sie den aktuellen Status Ihrer Servicemanagement-Prozesse und identifizieren Sie Bereiche, in denen AR-gestützte Lösungen einen Mehrwert schaffen können. Führen Sie eine technische Machbarkeitsstudie bezüglich der Integration von AR in Ihre bestehenden IT-Systeme durch.
- Planungsphase (1 Woche): Entwickeln Sie einen Implementierungsplan, der die technischen Anforderungen, Schulungsmassnahmen und einen Zeitrahmen umfasst. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Stakeholder eingebunden werden und ihre Anforderungen einbringen können.
- Pilotprojekt (2 Wochen): Starten Sie mit einem begrenzten Pilotprojekt, um erste Erfahrungen mit der AR-Technologie zu sammeln. Nutzen Sie dieses Projekt, um die Effektivität der Anwendung zu testen und Feedback von den Endnutzern zu erhalten. Verwenden Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um die Lösungen gegebenenfalls anzupassen, bevor sie vollständig skaliert werden.
Durch eine sorgfältige Planung und Umsetzung kann AR im Servicebereich einen erheblichen Beitrag zur Effizienzsteigerung und damit zur Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens leisten.