
Effizienzsteigerung im Just-in-Time Management
Supply Chain Management ·
Just-in-Time: Effizienz durch gezielte Verbesserungen
Just-in-Time (JIT) ist ein bewährtes Konzept im Supply Chain Management, das die Lagerhaltung minimiert und den Materialfluss optimiert. Doch selbst bei einer etablierten JIT-Umsetzung können typische Fehler auftreten, die den reibungslosen Ablauf stören. Hier werden einige dieser Fehler beleuchtet und konkrete Schritte aufgezeigt, um diese effizient zu beheben.
Typische Fehler und Korrekturen
- Unzureichende Lieferantensynchronisation
Korrektur:
- Aufbau klarer Kommunikationskanäle mit den Lieferanten.
- Implementierung eines Performance-Monitoringsystems.
- Regelmässige Abstimmungsmeetings, um auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
- Fehlerhaftes Bestandsmanagement
Korrektur:
- Einsatz eines modernen ERP-Systems zur kontinuierlichen Bestandsüberwachung.
- Schulung des Personals im Umgang mit Bestandsmanagement-Tools.
- Einführung von Bestandsprognosen und Sicherheitsbeständen, um Schwankungen auszugleichen.
- Schwächen in der internen Logistik
Korrektur:
- Optimierung der internen Transportwege und der Materialbereitstellung.
- Einführung eines Kanban-Systems zur Steuerung und Nachverfolgung von Materialbewegungen.
- Durchführung regelmässiger Prozessanalysen zur Identifizierung und Beseitigung von Engpässen.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
1. Woche:
- Durchführung einer Ist-Analyse zur Ermittlung der am dringendsten zu lösenden Probleme.
- Einberufen eines Kick-off-Meetings mit den relevanten Abteilungen und Lieferanten, um die Ist-Situation zu besprechen und Ziele zu definieren.
- Erarbeitung und Freigabe eines Massnahmenplans, der die vorgenannten Lösungen integriert.
2. Woche:
- Implementierung der Massnahmen zur Verbesserung der Lieferantensynchronisation, insbesondere durch Etablierung verbesserter Kommunikationsprozesse.
- Beginn der Installation von Monitoringtools zur Lieferantenbewertung und Lagerbestandsüberwachung.
3. Woche:
- Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit neuen Tools und Prozessen.
- Einführung von Prozessanalysen und Optimierungsmassnahmen in der internen Logistik.
4. Woche:
- Evaluierung der ersten Verbesserungen durch Vergleich von Leistungskennzahlen (zum Beispiel Termintreue, Bestandsgenauigkeit).
- Durchführung eines Follow-up-Meetings zur Anpassung und Optimierung der implementierten Massnahmen.
Durch konsequentes Vorgehen können Unternehmen innerhalb kurzer Zeit signifikante Verbesserungen in ihrem JIT-System erzielen und somit die Effizienz in der gesamten Lieferkette steigern.