Erfolgreiche Prozessoptimierung in 30 Tagen

Autor: Roman Mayr

Erfolgreiche Prozessoptimierung in 30 Tagen

Prozessoptimierung ·

Quick Wins in der Prozessoptimierung: 30 Tage zum Erfolg

Unternehmen stehen ständig unter dem Druck, ihre Prozesse effizienter zu gestalten, um in einem wettbewerbsintensiven Markt zu bestehen. Mit gezielten Quick Wins lassen sich innerhalb kurzer Zeit signifikante Verbesserungen erzielen. Dieser Artikel zeigt, wie Schweizer KMU in nur 30 Tagen ihre Prozesse optimieren können, um sofortige Erfolge zu erzielen.

Typische Fehler in der Prozessoptimierung

Ein häufiger Fehler bei der Prozessoptimierung ist die Auswahl zu vieler Prozesse gleichzeitig. Unternehmen versuchen oft, in kurzer Zeit alle Bereiche zu verbessern, was zu einer Überlastung der Ressourcen und einem Mangel an Fokus führt. Die Korrektur besteht darin, sich stattdessen auf einen oder maximal zwei kritische Prozesse zu konzentrieren, die den grössten Einfluss auf die Effizienz haben.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der Datenqualität. Viele Unternehmen optimieren Prozesse, ohne sicherzustellen, dass die zugrunde liegenden Daten genau und aktuell sind. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen zunächst ihre Datenquellen überprüfen und Bereinigungsprozesse einführen, um sicherzustellen, dass Entscheidungen auf korrekten Informationen basieren.

Der dritte gängige Fehler ist, nicht genügend Feedback von Mitarbeitern einzuholen, die direkt in den Prozessen involviert sind. Diese Mitarbeiter haben oft wertvolle Einblicke in die täglichen Abläufe und können konkrete Verbesserungsvorschläge machen. Die Korrektur erfordert, dass Unternehmen gezielt Mitarbeiterrückmeldungen einholen und als Teil des Optimierungsprozesses berücksichtigen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

Tag 1–7: Prozessidentifikation und Zielsetzung


Beginnen Sie mit der Identifikation der Prozesse, die den grössten Einfluss auf Ihre Geschäftsziele haben. Setzen Sie klar definierte, messbare Ziele für die Optimierung fest. Priorisieren Sie die Prozesse basierend auf ihrem Einfluss und der Umsetzbarkeit der Optimierungen.

Tag 8–14: Datenerfassung und Analyse


Überprüfen Sie die Datenqualität, die zur Entscheidungsfindung verwendet wird. Führen Sie eine Datenbereinigung durch und stellen Sie sicher, dass alle relevanten Datenpunkte genau und aktuell sind. Nutzen Sie diese Daten, um die Schwachstellen der bestehenden Prozesse zu identifizieren.

Tag 15–21: Implementierung von Verbesserungen


Basierend auf den bisherigen Erkenntnissen, entwerfen und implementieren Sie erste Änderungen. Halten Sie die Verbesserungen einfach und messbar. Achten Sie darauf, dass alle Anpassungen von den beteiligten Mitarbeitern verstanden und unterstützt werden.

Tag 22–30: Überprüfung und Anpassung


Überprüfen Sie die Auswirkungen der vorgenommenen Änderungen anhand der definierten Ziele. Sollten die Verbesserungen nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen, justieren Sie die Massnahmen nach. Holen Sie aktiv Rückmeldungen von Mitarbeitern ein und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor, um die Effektivität weiter zu erhöhen.

Mit dieser strukturierten Herangehensweise können Unternehmen innerhalb eines Monats substanzielle Fortschritte in der Optimierung ihrer Prozesse erzielen und somit die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern.