
Erfolgreiches Alignment in Zielsystemen erreichen
Kernaussage: Eine erfolgreiche OKR-Implementierung erfordert ein starkes Alignment, damit alle Unternehmensbereiche effektiv auf die übergeordneten Ziele hinarbeiten.
Das Konzept von Objectives and Key Results (OKR) verspricht Unternehmen eine strukturierte Möglichkeit, Ziele zu setzen und diese systematisch zu verfolgen. Die Kernvoraussetzung für den Erfolg von OKR liegt allerdings in der Schaffung eines soliden Alignments zwischen den verschiedenen Ebenen und Abteilungen eines Unternehmens. Durch ein gemeinsames Verständnis und eine klare Ausrichtung aller Beteiligten auf die Unternehmensziele kann gewährleistet werden, dass alle Anstrengungen in dieselbe Richtung gehen.
Typische Fehler beim Schaffen von Alignment
- Unklare Zielkommunikation
Ein häufig auftretender Fehler besteht darin, dass die Zielsetzungen nicht klar und verständlich an alle Mitarbeitenden kommuniziert werden. Oftmals bleiben die strategischen Unternehmensziele auf Führungsebene, ohne dass sie wirkungsvoll an die operativen Teams weitergegeben werden. Dies führt zu Missverständnissen und Diskrepanzen in der Implementierung der OKRs.
Korrektur: Sicherstellen, dass die Ziele nicht nur schriftlich festgehalten, sondern auch in regelmässigen Meetings thematisiert werden. Jede Abteilung sollte die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Feedback zu geben, um ein gemeinsames Verständnis zu gewährleisten.
- Mangelnde Einbindung der Mitarbeitenden
Ein weiterer Fehler ist die unzureichende Einbindung der Mitarbeitenden in den Prozess der Zielsetzung. Wenn die Mitarbeitenden die OKRs einfach nur auferlegt bekommen, fühlen sie sich möglicherweise nicht verantwortlich oder motiviert, diese auch zu erreichen.
Korrektur: Mitarbeitende aktiv in die Festlegung von Zielen einbinden, indem sie an Workshops oder Brainstorming-Sitzungen teilnehmen. So entsteht ein Gefühl der Mitverantwortung, das die Motivation und Identifikation mit den Zielen fördert.
- Fehlende Kontinuität in der Zielverfolgung
Auch wenn klare Ziele gesetzt sind, so wird häufig versäumt, den Fortschritt regelmässig zu messen und Anpassungen vorzunehmen. Ohne kontinuierliches Monitoring können Teams leicht vom Kurs abkommen.
Korrektur: Regelmässige Überprüfungen einplanen, um den Fortschritt der OKRs zu messen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Dies könnte in Form von wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Check-ins stattfinden.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
Erste Woche: Start einer Kommunikationskampagne, um die Bedeutung von Alignment und den Prozess der OKR-Implementierung zu erklären. Meetings abhalten, um die strategischen Unternehmensziele zu besprechen und offene Fragen zu klären.
Zweite Woche: Organisation von Workshops und Brainstorming-Sitzungen, in denen Mitarbeitende aktiv an der Definition ihrer Ziele mitwirken können. Sicherstellen, dass alle Abteilungen ihre spezifischen OKRs in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen formulieren.
Dritte Woche: Einführung einer Routine für regelmässige Überprüfungen und Statusberichte. Identifizieren Sie einen ruhigen Zeitpunkt in der Woche, um den Fortschritt zu analysieren und festzulegen, wie der Kurs ggf. angepasst werden muss.
Vierte Woche: Bewertung des Kommunikationsprozesses und der Einbindung der Mitarbeitenden. Feedback zur Effizienz der OKR-Meetings und der regelmässigen Überprüfungen einholen. Anhand des Feedbacks den Prozess weiter optimieren und institutionalisierten Veränderungen implementieren.
Durch diese strukturierten Schritte kann ein Unternehmen sicherstellen, dass seine OKR-Strategie richtig verankert ist, mit enger Zusammenarbeit und kontinuierlichem Engagement von allen Beteiligten.