
Erfolgreiches Storytelling mit Daten
Datenvisualisierung ist weit mehr als nur das Erstellen von Diagrammen und Grafiken. Es geht darum, Geschichten zu erzählen – Geschichten, die Daten in verständliche, relevante und einprägsame Informationen umwandeln. Die Kernaussage dieses Artikels liegt darin, dass effektives Storytelling mit Daten einen massgeblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in KMUs haben kann.
Typische Fehler im Daten-Storytelling
Erstens, einer der häufigsten Fehler beim Daten-Storytelling ist die Überfrachtung von Grafiken mit zu vielen Informationen. Häufig wird versucht, alle verfügbaren Daten in einer einzigen Visualisierung abzubilden. Dies führt jedoch nicht zu einem besseren Verständnis, sondern verwirrt oft mehr, als es aufklärt. Die Lösung besteht darin, den Fokus auf das Wesentliche zu legen und zu entscheiden, welche Daten wirklich notwendig sind, um die beabsichtigte Geschichte zu erzählen.
Ein zweiter typischer Fehler ist die Auswahl der falschen Visualisierungsform. Was als ansprechender Chart gedacht war, kann kontraproduktiv sein, wenn die gewählte Visualisierungstechnik nicht die passende ist. Beispielsweise eignet sich ein Kreisdiagramm schlecht, um Veränderungen über die Zeit abzubilden. Die Korrektur besteht darin, die Chart-Art sorgfältig in Bezug auf die jeweilige Datenart und die beabsichtigte Aussage zu wählen.
Drittens, der Kontext wird häufig vernachlässigt. Daten ohne Kontext sind oft bedeutungslos oder können sogar fehlinterpretiert werden. Um dies zu vermeiden, sollte man stets darauf achten, die Daten in einen klaren und verständlichen Zusammenhang zu stellen, der die Relevanz für den Betrachter erhöht.
Handlungsanleitung für 14–30 Tage
In den ersten zwei Wochen sollten Sie damit beginnen, Ihre aktuellen Datenvisualisierungen zu überprüfen. Fokus liegt darauf, die wesentlichen Elemente zu identifizieren, die Sie für Ihre Botschaft benötigen, und überflüssige Details zu eliminieren. Setzen Sie sich zum Ziel, mindestens eine Visualisierung pro Woche zu überarbeiten.
In der dritten Woche können Sie sich dem Studium der unterschiedlichen Visualisierungsarten widmen. Investieren Sie Zeit in die Erlernung der Vor- und Nachteile verschiedener Diagrammarten und wie diese effektiv eingesetzt werden können, um Ihre spezifischen Geschichten zu erzählen.
In der vierten Woche sollte der Schwerpunkt darauf liegen, Ihre Daten in einen besseren Kontext zu setzen. Beginnen Sie damit, sich bei jeder Visualisierung zu fragen: "Welchen Mehrwert liefert diese Information dem Betrachter?" Entwickeln Sie eine kurze Erzählung, die Ihre Daten untermauert und ergänzen Sie diese direkt in oder neben Ihrer Visualisierung.
Innerhalb von 30 Tagen werden Sie ein besseres Gespür dafür entwickelt haben, wie man mit Daten überzeugende und klare Geschichten erzählt. Dies wird nicht nur die Qualität Ihrer Datenkommunikation verbessern, sondern auch das Vertrauen in Ihre Entscheidungen stärken.