Erfolgsfaktoren für überzeugende Dashboard-Gestaltung

Autor: Roman Mayr

Erfolgsfaktoren für überzeugende Dashboard-Gestaltung

Datenvisualisierung ·

Effektive Dashboards: Mehrwert durch durchdachte Gestaltung

Die Gestaltung aussagekräftiger Dashboards erfordert ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzer sowie eine klare Visualisierungsstrategie. Der Hauptzweck eines Dashboards besteht darin, relevante Informationen auf einen Blick zugänglich zu machen, sodass Entscheidungen schnell und fundiert getroffen werden können.

Typische Fehler bei der Dashboard-Gestaltung


  1. Überladung mit Informationen
Viele Dashboards scheitern daran, dass sie mit zu vielen Informationen überfrachtet sind. Dies erschwert es den Nutzern, die wesentlichen Daten schnell zu erfassen. Der Korrekturansatz besteht darin, sich auf die wichtigsten Kennzahlen zu konzentrieren, die für die Entscheidungsfindung tatsächlich relevant sind. Beschränken Sie sich auf maximal fünf bis sieben zentrale Metriken pro Dashboard und nutzen Sie Filterfunktionen, um zusätzliche Details bei Bedarf verfügbar zu machen.
  1. Unklarheit in der Darstellung
Ein weiteres häufiges Problem ist die Verwendung von unklaren oder komplexen Visualisierungen, die mehr Verwirrung als Klarheit schaffen. Um dies zu vermeiden, sollten einfache und intuitive Diagrammtypen gewählt werden, die von den Nutzern leicht interpretiert werden können. Vermeiden Sie es, mehrere Diagrammtypen auf engstem Raum zu vermischen. Setzen Sie stattdessen auf Konsistenz und Klarheit in der Darstellung.
  1. Nicht anpassbare Dashboards
Oft sind Dashboards zu starr in ihrer Konzeption und lassen keine Anpassungen durch die Nutzer zu. Dies führt zu Frustration und einer geringen Nutzung. Bieten Sie stattdessen Optionen zur Personalisierung an, damit Nutzer relevante Datenfelder nach ihren individuellen Bedürfnissen anpassen können. Dies fördert die Akzeptanz und den Gebrauch des Dashboards.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  • Analyse der Nutzeranforderungen (1. Woche): Starten Sie mit einer gründlichen Analyse der Anforderungen Ihrer Dashboard-Nutzer. Identifizieren Sie deren tägliche Herausforderungen und die Informationen, die sie benötigen. Dies kann durch Umfragen, Interviews oder die Analyse bestehender Berichte erfolgen.
  • Reduktion und Fokussierung (2. Woche): Optimieren Sie bestehende Dashboards, indem Sie überflüssige Informationen entfernen und sich auf wesentliche Kennzahlen konzentrieren, die direkte Auswirkungen auf Businessentscheidungen haben.
  • Testing und Feedback (3. Woche): Führen Sie Tests mit den überarbeiteten Dashboards durch. Sammeln Sie Feedback von den Nutzern, um zu beurteilen, ob die Änderungen die gewünschte Klarheit und Benutzerfreundlichkeit erzeugt haben.
  • Iterative Verbesserung (4. Woche): Basierend auf dem erhaltenen Feedback, nehmen Sie Anpassungen vor. Betrachten Sie die Dashboard-Gestaltung als kontinuierlichen Prozess, bei dem regelmäßig neue Erkenntnisse in die Optimierung einfließen.

Indem Sie auf die Nutzerbedürfnisse fokussierte und klar gestaltete Dashboards bereitstellen, fördern Sie nicht nur die Effizienz in der Informationserfassung, sondern erhöhen auch die Entscheidungsfreude und Datenkompetenz in Ihrem Unternehmen.