
Erfolgsstrategie: Authentische Arbeitgebermarken entwickeln
Die Arbeitgebermarke ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Eine starke Arbeitgebermarke hilft nicht nur dabei, qualifizierte Talente anzuziehen, sondern auch bestehende Mitarbeiter zu halten und zu motivieren. Trotz dieser Bedeutung unterlaufen vielen Unternehmen Fehler in ihrem Employer Branding, die deren Wirksamkeit beeinträchtigen können.
Typische Fehler beim Aufbau der Arbeitgebermarke
Ein häufiger Fehler ist das Fehlen einer klar definierten Identität. Viele Unternehmen versäumen es, eine kohärente und authentische Arbeitgeber-Marke zu entwickeln, die die Unternehmenskultur, Werte und Visionen klar widerspiegelt. Die Korrektur dieses Fehlers erfordert eine sorgfältige Analyse der bestehenden Unternehmenskultur und die klar verständliche Formulierung, was das Unternehmen als Arbeitgeber besonders macht.
Ein weiterer typischer Fehler besteht in der mangelnden Konsistenz der Kommunikation. Selbst wenn ein Unternehmen eine ansprechende Arbeitgebermarke entwickelt hat, wird diese häufig nicht konsistent über alle internen und externen Kanäle kommuniziert. Die Korrektur liegt darin, eine einheitliche Kommunikationsstrategie zu entwickeln und sicherzustellen, dass jede Form der Unternehmenskommunikation – sei es die Karriereseite, Social Media oder interne Mitteilungen – die gleichen Botschaften vermittelt.
Schliesslich unterschätzen einige Unternehmen den Einfluss ihrer aktuellen Mitarbeiter auf das Employer Branding. Wenn diese im Widerspruch zu den kommunizierten Werten und Kultur stehen, kann dies die Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke erheblich schwächen. Die Korrektur beinhaltet das Einbeziehen der Mitarbeiter in den Prozess der Markenentwicklung und deren aktive Teilnahme an der Kommunikation der Markenwerte.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
Um die Arbeitgebermarke zu stärken, sollten Unternehmen mit einer gründlichen internen Analyse beginnen. Innerhalb der ersten sieben Tage sollten Unternehmensleitung und HR-Teams zusammenarbeiten, um die bestehenden Vorstellungen der Unternehmenskultur zu evaluieren und zentrale Werte und Versprechen zu definieren. Dabei könnten Workshops mit Schlüsselmitarbeitern helfen, wertvolle Einblicke zu erlangen.
In der zweiten Woche sollte ein umfassender Kommunikationsplan entwickelt werden. Dieser Plan muss sicherstellen, dass alle Kommunikationskanäle kohärente und authentische Botschaften vermitteln. Dazu gehört die Überarbeitung der Unternehmenswebseite, Anpassung LinkedIn-, Xing-Profile und andere relevante Plattformen.
Parallel dazu sollten interne Kampagnen gestartet werden, um die Mitarbeiter über die aktualisierten oder neu definierten Werte zu informieren und zu begeistern. Regelmässige Meetings oder Informationsveranstaltungen können helfen, das Bewusstsein und die Identifikation mit der Marke zu fördern.
In den letzten beiden Wochen sollten die Mitarbeiter aktiv in die Bemühungen zur Markenstärkung einbezogen werden. Beispielsweise könnten sie ermutigt werden, als Botschafter des Unternehmens zu agieren, etwa durch das Teilen von positiven Erfahrungen auf sozialen Medien oder durch die Teilnahme an Karrieremessen.
Durch die gezielte Vermeidung typischer Fehler und die Deaktivierung eines präzise abgestimmten Aktionsplans kann ein Unternehmen innerhalb kurzer Zeit die Stärke seiner Arbeitgebermarke deutlich verbessern.