
Erstellen von Datenberichten mit Interaktivität
Datenvisualisierung in Form von interaktiven Reports gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen verstärkt auf eine datengestützte Entscheidungsfindung setzen. Ein klar gestalteter, interaktiver Report kann Daten für das Publikum zugänglicher machen, dabei helfen, Trends und Muster zu erkennen und letztlich schnellere und informierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.
Typische Fehler und deren Korrektur
Fehlende Zielgruppenorientierung: Einer der häufigsten Fehler bei der Erstellung interaktiver Reports ist das Ignorieren der Bedürfnisse und des Verständnisses der Zielgruppe. Berichte, die einem Datenspezialisten klar sind, wirken möglicherweise überwältigend auf ein Publikum aus der Geschäftsführungsebene. Korrektur: Bevor mit der Erstellung des Reports begonnen wird, sollten Sie die Bedürfnisse und das Verständnis der Zielgruppe analysieren. Gestalten Sie den Report so, dass er intuitiv und nachvollziehbar ist, indem Sie gegebenenfalls Erklärungen und Anleitungen hinzufügen.
Überladung mit zu vielen Datenpunkten: Interaktive Reports können schnell unübersichtlich werden, wenn sie mit zu vielen Informationen und Datenpunkten überladen sind. Dies kann zu Verwirrung führen und den Nutzen der Visualisierung stark vermindern. Korrektur: Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Datenpunkte und verwenden Sie Funktionen wie Filter oder Drill-Down-Optionen, um den Nutzern die Möglichkeit zu geben, bei Bedarf tiefer in die Daten einzutauchen.
Mangelnde Interaktivität oder Usability: Ein interaktiver Report sollte nicht nur Daten anzeigen, sondern dem Nutzer auch ermöglichen, mit den Daten zu interagieren, zum Beispiel durch Anpassen von Ansichten oder das Auswählen spezifischer Parameter. Korrektur: Testen Sie die Usability des Reports mit Nutzern aus der Zielgruppe und integrieren Sie Benutzerfeedback, um die Interaktivität und Bedienbarkeit zu optimieren.
Handlungsanleitung für 14–30 Tage
Erste Woche: Beginnen Sie mit der Definition eines klaren Zwecks und einer Zielgruppe für Ihren interaktiven Report. Erstellen Sie eine Liste von Fragen, die der Report beantworten soll. Sammeln und strukturieren Sie die notwendigen Daten und wählen Sie die passenden Visualisierungstools aus, wie zum Beispiel Tableau oder Power BI.
Zweite Woche: Entwickeln Sie einen ersten Entwurf des Reports. Fokus liegt hierbei auf der Klarheit und Verständlichkeit der Datenpräsentation. Integrieren Sie erste interaktive Elemente und testen Sie diese mit ausgewählten Endnutzern. Sammeln Sie Feedback hinsichtlich Verständlichkeit und Bedienbarkeit.
Dritte und vierte Woche: Überarbeiten Sie den Report basierend auf dem gesammelten Feedback. Optimieren Sie die Interaktivität und gliedern Sie gegebenenfalls überflüssige Informationen aus. Führen Sie abschliessende Tests mit einer grösseren Gruppe von Nutzern durch. Dokumentieren Sie den endgültigen Prozess zur Erstellung des Reports und schulen Sie relevante Teammitglieder im Umgang damit.
Mit einer strukturierten Vorgehensweise wird der Bau eines interaktiven Reports zu einer nachvollziehbaren und umsetzbaren Aufgabe, die langfristigen Mehrwert für die Unternehmensstrategie bieten kann.