Erweiterte Realität durch KI-Objekterkennung

Autor: Roman Mayr

Erweiterte Realität durch KI-Objekterkennung

Augmented Reality mit KI ·

Kernaussage: Die Kombination von Augmented Reality (AR) mit Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht eine präzise und effiziente Objekterkennung, die neue Möglichkeiten für KMU in der Praxis eröffnet.

Typische Fehler bei der Implementierung

Erstens erfolgt oft eine unzureichende Kalibrierung der Sensoren oder Kameras, die zur Datenerfassung genutzt werden. Dies führt zu einer verminderten Genauigkeit bei der Erkennung von Objekten. Um diesen Fehler zu beheben, sollte man sicherstellen, dass alle sensorenbasierten Geräte regelmässig kalibriert und gründlich getestet werden. Eine regelmässige Überprüfung der Firmware-Updates der verwendeten Hardware kann ebenfalls dazu beitragen, die Genauigkeit zu verbessern.

Zweitens wird häufig die Qualität der Daten vernachlässigt, die zur Initialisierung und zum Training der KI-Modelle verwendet werden. Daten, deren Auflösung oder Klarheit nicht ausreichend ist, können die Erkennungsgenauigkeit erheblich beeinträchtigen. Es ist entscheidend, Daten von guter Qualität zu sammeln und sicherzustellen, dass die Datensätze vielfältig und repräsentativ für die realen Anwendungsfälle sind. Dabei können entsprechende Tools zur Bildbereinigung und -normalisierung helfen, die Datenqualität zu verbessern.

Drittens wird oft ausser Acht gelassen, dass die Benutzerführung und -unterstützung für die Endnutzer unzureichend ist. Eine Einführung in die Technologie reicht nicht aus. Es ist notwendig, kontinuierliche Schulungen und leicht zugängliche Support-Optionen anzubieten, um die Nutzung der Technologie zu optimieren. Dies beinhaltet die Erstellung klarer und verständlicher Handbücher sowie die Einrichtung eines Unterstützungssystems, das bei Problemen schnell Hilfe leisten kann.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Woche 1–2: Sensoren und Datenmanagement
  • Führen Sie eine Bestandsaufnahme der aktuellen verwendeten Geräte durch und prüfen Sie deren Kalibrierung.
  • Aktualisieren Sie die Firmware der Geräte auf den neuesten Stand.
  • Beginnen Sie mit dem Sammeln und Analysieren der Daten, um sicherzustellen, dass sie für das KI-Training geeignet sind. Nutzen Sie dazu Bildbereinigungs- und Normalisierungstools.

  1. Woche 3: KI-Modellentwicklung und Tests
  • Verwenden Sie die gesammelten Daten, um ein erstes KI-Modell zu trainieren. Testen und bewerten Sie dessen Genauigkeit und Leistung in realweltähnlichen Szenarien.
  • Justieren Sie das Modell entsprechend und optimieren Sie die Trainingsparameter, um die Erkennungsgenauigkeit zu steigern.

  1. Woche 4: Benutzerintegration und Supportsystem
  • Entwickeln Sie umfassende Handbücher und Schulungsmaterialien, um die Mitarbeiter mit der Technologie vertraut zu machen.
  • Richten Sie ein einfach zugängliches Unterstützungssystem ein, das den Nutzern bei technischen Herausforderungen hilft. Dies kann ein diskreter Helpdesk oder eine digitale Support-FAQ sein.

Durch systematisches Vorgehen und kontinuierliche Verbesserung der Prozesse kann die Integration von KI-gestützter AR-Objekterkennung im KMU-Umfeld erfolgreich umgesetzt werden.