
Event-Driven Systeme für KMUs optimieren
IT-Architektur ·
Kernaussage: Event-driven Architecture (EDA) ermöglicht KMUs agilere und skalierbarere Systeme durch die asynchrone Verarbeitung von Daten und Ereignissen.
In der heutigen digitalisierten Geschäftswelt streben viele KMUs danach, ihre IT-Systeme flexibler und reaktionsfähiger zu gestalten. Eine Event-driven Architecture bietet hierfür ein geeignetes Framework, indem sie Anwendungen erlaubt, Ereignisse in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren. Trotz der Vorteile, die eine Event-getriebene Architektur bietet, werden bei deren Implementierung oft Fehler gemacht, die den Erfolg solcher Projekte beeinträchtigen können.
Typische Fehler und deren Korrektur
- Fehlende Ereignisdefinierung
- Überladene Event-Streams
- Unzureichende Fehlermeldung und Wiederherstellungsmechanismen
Handlungsanleitung für 14–30 Tage
Phase 1 (1–2 Wochen): Planung und Design
- Stellen Sie ein Projektteam zusammen, das sowohl IT-Architekten als auch Vertreter aus den relevanten Geschäftsbereichen umfasst.
- Führen Sie Workshops durch, um die relevanten Geschäftsvorfälle und die zugehörigen Ereignisse zu identifizieren. Dokumentieren Sie diese detailliert.
- Entwickeln Sie ein Design-Dokument, das die Event-Taxonomie, Stream-Struktur und möglicherweise betroffenen Systeme enthält.
Phase 2 (2–3 Wochen): Implementierung und Test
- Implementieren Sie einen Pilotbereich Ihrer EDA, der auf einem weniger kritischen Geschäftsprozess basiert, um erste Erfahrungen zu sammeln.
- Richten Sie Monitoring- und Logging-Mechanismen ein, um die Systemfunktionalität und Fehlerbehandlung zu überwachen.
- Testen Sie die Architektur umfassend, achten Sie dabei besonders auf Systemreaktion, Performance und Fehlerszenarien.
Durch die Umsetzung eines gut strukturierten Planes und der Berücksichtigung typischer Fallstricke kann ein KMU die Vorteile einer Event-driven Architecture gewinnbringend für sich nutzen.