Generative KI: Effizienter Wandel in 30 Tagen

Autor: Roman Mayr

Generative KI: Effizienter Wandel in 30 Tagen

Generative KI im Unternehmen ·

Generative KI im Unternehmen: Vom Pilotprojekt zum Rollout in 30 Tagen

Generative Künstliche Intelligenz (KI) birgt enormes Potenzial für Unternehmen, um innovative Lösungen zu entwickeln und Prozesse zu optimieren. Doch der Übergang vom Pilotprojekt zum Rollout stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Eine strukturierte Vorgehensweise ist der Schlüssel, um innerhalb von 30 Tagen erfolgreich von der Theorie in die Praxis umzusetzen.

Typische Fehler beim Übergang vom Piloten zum Rollout


  1. Unklare Zielsetzung und Erfolgskriterien
Ein häufiger Fehler besteht darin, dass Unternehmen den Pilotbetrieb ohne klar definierte Zielsetzungen und Erfolgskriterien starten. Ohne präzise Vorgaben für die Evaluation des Pilotprojekts fällt es schwer, den Erfolg des Projekts zu messen und notwendige Anpassungen vorzunehmen. Die Korrektur dieses Fehlers erfordert eine klare Definition dessen, was als Erfolg gilt, und wie dieser gemessen wird. Dies kann beispielsweise durch Kennzahlen wie die Reduktion von Prozesszeiten oder Kostensenkungen geschehen.
  1. Fehlende Kommunikation und Einbindung der Mitarbeitenden
Ein weiterer oft auftretender Fehler ist die unzureichende Kommunikation über das Projekt und die fehlende Einbindung der Mitarbeitenden. Ohne das Engagement und die Akzeptanz der Belegschaft kann die Implementierung von KI-Lösungen blockiert werden. Die Kommunikation über den Zweck des Projekts, die erwarteten Vorteile und die Rolle der Mitarbeitenden ist entscheidend. Workshops und Schulungen können dazu beitragen, dass Mitarbeitende die neue Technologie als Unterstützung und nicht als Bedrohung wahrnehmen.
  1. Unzureichende technische Infrastruktur und Support
Ein dritter typischer Fehler besteht darin, die technische Infrastruktur und den notwendigen Support zu unterschätzen. Ohne ausreichende IT-Ressourcen und -Kapazitäten kann der Rollout ins Stocken geraten. Unternehmen sollten frühzeitig sicherstellen, dass die IT-Infrastruktur den Anforderungen gewachsen ist und dass es klar definierte Ansprechpartner für technischen Support gibt.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

Tag 1–7: Planung und Strategie

  • Ziele definieren: Klare und messbare Ziele für den Rollout festlegen.
  • Ressourcen zuweisen: Sicherstellen, dass sowohl technische als auch personelle Ressourcen mobilisiert werden.

Tag 8–14: Kommunikation und Schulung
  • Mitarbeitereinbindung: Einführung von Kommunikationselementen wie Meetings oder Newslettern, um das Projektteam und die gesamte Belegschaft über die Ziele und den Fortschritt des Rollouts zu informieren.
  • Schulungsplanung: Gezielte Schulungen organisieren, um die Mitarbeitenden mit der neuen Technologie vertraut zu machen.

Tag 15–21: Technische Vorbereitung
  • Infrastruktur prüfen: Sicherstellen, dass die technische Infrastruktur bereit ist und alle notwendigen Anpassungen vorgenommen wurden.
  • Testläufe durchführen: Mit kleineren Testrollouts sicherstellen, dass alle Systeme wie erwartet funktionieren.

Tag 22–30: Umsetzung und Feinschliff
  • Rollout starten: Den geplanten Rollout gemäss der festgelegten Strategie und Zeitplan durchführen.
  • Ergebnisüberwachung: Fortlaufend die Ergebnisse überwachen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.
  • Feedback-Runde: Nach dem Rollout eine Feedback-Runde durchführen, um die Erfahrungen und Verbesserungspotenziale aus erster Hand zu erfahren.

Durch die strukturierte Planung und die Einbeziehung der relevanten Stakeholder kann der Übergang von einem KI-Pilotprojekt zu einem vollen Rollout effizient und effektiv gestaltet werden. Ein bewusster Fokus auf klare Ziele, Kommunikation und technische Robustheit stellt sicher, dass das Projekt nicht nur gestartet, sondern auch erfolgreich umgesetzt wird.