gung der Angestellten bei der Einführung neuer Technologien sind entscheidend, um deren Akzeptanz sicherzustellen.

Autor: Roman Mayr

gung der Angestellten bei der Einführung neuer Technologien sind entscheidend, um deren Akzeptanz sicherzustellen.

Industrie 4.0 ·

Der Übergang zur Smart Factory: Chancen und Stolpersteine

Die Smart Factory steht im Zentrum der Industrie 4.0 und verspricht gesteigerte Effizienz, Flexibilität und Ressourcenschonung durch den Einsatz vernetzter Systeme und intelligenter Automatisierung. Doch trotz ihrer verheissungsvollen Möglichkeiten ist die Umsetzung oft mit typischen Fehlern behaftet, die den Erfolg gefährden können.

Typische Fehler in der Umsetzung

Einer der häufigsten Fehler ist der unzureichende Fokus auf Datensicherheit. In einer Smart Factory sind sämtliche Maschinen und Systeme miteinander vernetzt, was die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen vergrössert. Ohne eine solide IT-Sicherheitsstrategie kann bereits ein kleiner Sicherheitsvorfall zu erheblichen Betriebsstörungen führen. Als Korrekturmassnahme sollten Unternehmen regelmässige Sicherheitsanalysen durchführen, um Schwachstellen zu identifizieren, sowie Mitarbeiterschulungen zum Thema IT-Sicherheit organisieren.

Ein weiterer Fehler ist die fehlende Integration bestehender Systeme. Unternehmen investieren oft in neue Technologien, ohne sicherzustellen, dass diese mit den vorhandenen Systemen kompatibel sind. Dies kann zu erheblichen Problemen bei der Datensynchronisation und zu ineffizienten Prozessen führen. Die Lösung besteht darin, vor der Implementierung einer Smart Factory eine umfassende Systemanalyse durchzuführen und gegebenenfalls auf Integrationsplattformen oder -lösungen zurückzugreifen, die einen reibungslosen Datenfluss zwischen den unterschiedlichen Systemen gewährleisten.

Schliesslich führt oft die Vernachlässigung der Mitarbeitereinbindung zu Schwierigkeiten. Neue Technologien können anfangs komplex erscheinen und ohne entsprechendes Change Management stossen sie auf Widerstand. Mitarbeiterschulungen und die Einbeziehung der Belegschaft in den Veränderungsprozess tragen dazu bei, Akzeptanz zu schaffen und sorgen dafür, dass die neuen Technologien effizient genutzt werden.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Durchführung einer Sicherheitsanalyse: Legen Sie in der ersten Woche gezielt den Schwerpunkt auf die Überprüfung der IT-Sicherheitsinfrastruktur. Beauftragen Sie intern oder extern IT-Sicherheitsexperten, um potenzielle Schwachstellen in Ihren Netzwerken und Systemen aufzudecken.
  2. Bestandsaufnahme der Systeme: Erstellen Sie in der zweiten Woche eine detaillierte Übersicht über alle eingesetzten Technologien und prüfen Sie deren Kompatibilität. Bitten Sie IT-Spezialisten, die Möglichkeiten für Integrationen zu analysieren und ggfs. an einem Integrationskonzept zu arbeiten.
  3. Mitarbeiterschulungen: Ab Woche drei sollte der Fokus auf Schulungen liegen. Planen Sie Workshops zur Sensibilisierung der Mitarbeiter bezüglich Datensicherheit und der Nutzung der neuen Technologien in der Smart Factory. Es ist wichtig, dass das Verständnis und die Akzeptanz auf allen Ebenen gefördert werden.
  4. Feedback sammeln: Nutzen Sie die letzte Woche, um von Ihren Mitarbeitern Rückmeldungen zu den bisherigen Umsetzungsprozessen einzuholen. Führen Sie eine Feedbackrunde durch, um wertvolle Einblicke zu gewinnen und Anpassungen vorzunehmen.

Durch konsequentes und methodisches Vorgehen können Unternehmen die Vorteile einer Smart Factory voll ausschöpfen und sich gleichzeitig vor den genannten Stolpersteinen schützen. Eine kontinuierliche Anpassung und Verbesserung tragen langfristig zum Erfolg dieser Transformation bei.