
Hyperautomation in der Unternehmensstrategie
Hyperautomation: Eine Strategie für die Zukunft entwickeln
Hyperautomation, als Weiterentwicklung von traditionellen Automatisierungsansätzen, bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre betrieblichen Abläufe zu optimieren und effizienter zu gestalten. Eine umfassende Hyperautomation-Strategie ist dabei entscheidend, um das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen. Die Kernidee besteht darin, durch die Kombination von Robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA), künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen Prozesse zu automatisieren, die bisher manuell oder nur teilautomatisiert ausgeführt wurden.
Typische Fehler und deren Korrektur
- Fehlende klare Zieldefinition:
Korrektur: Zu Beginn der Strategieentwicklung müssen spezifische Ziele festgelegt werden. Beispielsweise könnte ein Ziel die Reduktion der Bearbeitungszeit für einen bestimmten Prozess um 30 % innerhalb eines Jahres sein. Ziele sollten SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, zeitgebunden) formuliert sein.
- Unzureichende Analyse der bestehenden Prozesse:
Korrektur: Führen Sie eine umfassende Prozessanalyse durch, um die Prozesse zu identifizieren, die den grössten Nutzen durch Automation erzielen können. Dies kann durch Prozess-Mapping und die Konsultation von Mitarbeitenden geschehen, die täglich mit den betreffenden Prozessen arbeiten.
- Vernachlässigung der Skalierbarkeit:
Korrektur: Von Anfang an sollte darauf geachtet werden, dass die gewählten Lösungen skalierbar sind. Dies beinhaltet die Wahl flexibler, anpassbarer Technologien sowie die Planung der Integration künftiger Entwicklungen in der Hyperautomation.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
In den ersten zwei Wochen sollten Sie sich darauf konzentrieren, ein bereichsübergreifendes Team zusammenzustellen, das für die Entwicklung und Umsetzung der Hyperautomation-Strategie verantwortlich ist. Dazu gehören Vertreter aus den Bereichen IT, operative Geschäftsbereiche und Prozessmanagement.
In der folgenden Zeitspanne von zwei bis vier Wochen sollten Sie:
- Prozessanalyse durchführen: Erfassen und analysieren Sie alle relevanten Geschäftsprozesse. Priorisieren Sie Prozesse, die kritisch für den Geschäftserfolg sind und am meisten von einer Automatisierung profitieren würden.
- Ziele definieren: Setzen Sie klare, realistische Ziele wie die oben beschriebenen SMART-Ziele.
- Technologische Bedarfsanalyse: Untersuchen Sie, welche bestehenden Technologien genutzt werden können und wo der Bedarf an neuen Lösungen besteht. Prüfen Sie die Kompatibilität und Skalierbarkeit dieser Technologien.
- Erster Proof of Concept (PoC): Identifizieren Sie einen überschaubaren Prozess zur Automatisierung und setzen Sie einen PoC um. Dies wird Ansatzpunkte bieten, aus denen für die breite Implementierung gelernt werden kann.
Es ist unerlässlich, dass die gesamte Organisation in diesen Prozess eingebunden wird, um Akzeptanz und Verständnis für Hyperautomation zu fördern. Der Erfolg Ihrer Strategie hängt letztlich davon ab, wie gut die Neuerungen von der Belegschaft angenommen und umgesetzt werden können.