IT-gestützte Prozessdokumentation: Prozesse automatisch erfassen

Autor: Roman Mayr

IT-gestützte Prozessdokumentation: Prozesse automatisch erfassen

IT-gestützte Prozessdokumentation ·

Automatische Erfassung von Prozessen: Effizienz durch IT-Lösungen

Prozessdokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil effizienter Unternehmensführung. Die automatische Erfassung dieser Prozesse kann erheblich zur Reduzierung von Aufwänden und zur Verbesserung der Genauigkeit beitragen. Durch den Einsatz moderner IT-Lösungen können Prozessdaten kontinuierlich und zuverlässig erfasst werden. Eine durchdachte Implementierung vermeidet typische Fehlerquellen und sichert langfristig den Erfolg dieser Automatisierung.

Typische Fehler bei der automatischen Prozesserfassung


  1. Unklare Zieldefinition
Ein häufig anzutreffender Fehler besteht darin, die Ziele der automatischen Erfassung nicht klar zu definieren. Ohne präzise gesetzte Zielvorgaben besteht die Gefahr, dass die erfassten Daten nicht den benötigten Mehrwert bieten oder die Prozesse selbst eben nicht optimal abgebildet werden. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen vor der Implementierung konkrete Erwartungen formulieren, etwa bezüglich der Verbesserung der Prozessqualität oder der Reduzierung manueller Eingriffe.
  1. Inadäquate Softwareauswahl
Ein weiteres Missgeschick kann die Auswahl ungeeigneter Softwarelösungen sein. Oft wird eine Lösung gewählt, die nicht vollständig mit den bestehenden Systemen kompatibel ist oder über zu viele unnötige Funktionen verfügt, was die Anwendung verkompliziert. Hier empfiehlt sich eine sorgfältige Evaluierung, bei der die spezifischen Anforderungen des Unternehmens im Mittelpunkt stehen und die Fachabteilungen eng eingebunden werden.
  1. Mangelnde Schulung der Mitarbeiter
Die Einführung einer neuen Technologie kann scheitern, wenn die Mitarbeitenden nicht ausreichend geschult sind. Unzureichendes Training führt dazu, dass die Software entweder falsch oder ineffizient genutzt wird. Um diesen Fehler zu beheben, sollten strukturierte Schulungsprogramme angeboten werden, welche die Mitarbeitenden nicht nur in der Bedienung des Systems, sondern auch in den dahinterstehenden Prozessen fit machen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14 bis 30 Tage


  1. Analysephase (Tage 1–5): Starten Sie mit einer umfassenden Analyse Ihrer bestehenden Prozesse. Dokumentieren Sie den aktuellen Ablauf und identifizieren Sie Bereiche, die von einer automatisierten Erfassung profitieren können.
  2. Zielsetzung und Planung (Tage 6–10): Setzen Sie klare, messbare Ziele für die Automatisierung fest. Bestimmen Sie die Anforderungen, die die Software erfüllen muss und erstellen Sie einen detaillierten Implementierungsplan.
  3. Softwareauswahl und Testphase (Tage 11–20): Aufgrund der zuvor festgelegten Kriterien beginnen Sie mit der Evaluation potenzieller Softwarelösungen. Führen Sie Testläufe durch, um die Funktionalität und Kompatibilität sicherzustellen.
  4. Schulung und Onboarding (Tage 21–25): Entwickeln Sie ein Schulungsprogramm, das die Mitarbeitenden auf die neuen Systeme vorbereitet. Nutzen Sie praxisnahe Szenarien, um den Einsatz der Software zu veranschaulichen.
  5. Implementierung und Feedback (Tage 26–30): Beginnen Sie mit der Implementierung der automatischen Erfassung in einem ausgewählten Bereich. Sammeln Sie kontinuierlich Feedback von den Nutzern und nehmen Sie notwendige Anpassungen vor.

Indem Unternehmen diese Schritte befolgen, stellen sie sicher, dass die automatische Erfassung von Prozessen effizient und ohne Reibungsverluste verläuft. Die dadurch gewonnene Präzision und Effizienz stärkt nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.