
Kaltakquise: Strukturierte Ansätze für Erfolg
Kaltakquise ist eine unverzichtbare Disziplin im Vertrieb, die, wenn richtig umgesetzt, erhebliches Wachstumspotential für Unternehmen bergen kann. Die Kernthese dieses Artikels ist, dass Kaltakquise nicht mit unkoordiniertem Telefonieren gleichgesetzt werden darf. Ein strukturierter Ansatz unterscheidet erfolgversprechende Kaltakquise von ressourcenintensivem Blindflug.
Typische Fehler bei der Kaltakquise
Ein häufig auftretender Fehler ist das unzureichende Verständnis der Zielgruppe. Viele Vertriebsmitarbeiter neigen dazu, ohne ausgiebige Recherche in den Akquisitionsprozess einzusteigen. Das führt zu wenig gezielten Ansätzen, die häufig auf Desinteresse beim Angerufenen stossen. Der korrekte Ansatz besteht darin, eine präzise Buyer Persona zu erstellen, welche die Bedürfnisse, Herausforderungen und wichtigsten Merkmale der Zielgruppe umfasst.
Der zweite Fehler betrifft die fehlende Vorbereitung auf das Gespräch selbst. Oft wird der Fokus allein auf die Quantität der Anrufe gelegt, während die Qualität der Gespräche leidet. Dies lässt sich durch die Erstellung eines flexiblen Gesprächsleitfadens korrigieren, der offene Fragen bereitstellt und das Interesse des potenziellen Kunden weckt, indem er den Mehrwert und die Lösungsansätze des Angebots in den Vordergrund stellt.
Ein weiterer Fehler ist mangelnde Nachbereitung. Viele Vertriebsmitarbeiter führen ein Gespräch, ohne den nächsten Schritt zu planen oder ein nachhaltiges Beziehungsmanagement sicherzustellen. Die Lösung hierfür besteht in einer klaren Struktur für Follow-up-Aktivitäten. Diese könnte beispielsweise in Form einer CRM-Eintragung mit konkreten Wiedervorlageterminen erfolgen.
Handlungsanleitung für 14–30 Tage
- Tage 1–7: Zielgruppenanalyse und Planung
- Tage 8–14: Erstkontakte herstellen und Feedback sammeln
- Tage 15–21: Optimierung und Nachbereitung
- Tage 22–30: Routinen etablieren
Mit dieser klaren Struktur für die Kaltakquise lassen sich Ressourcen effizienter nutzen und Erfolgspotentiale optimieren. Ein kontinuierliches Feedback und darauf basierende Anpassungen sind entscheidend, um die eigene Herangehensweise stetig zu verbessern.