KI-Visualisierung für Effiziente Prozessgestaltung

Autor: Roman Mayr

KI-Visualisierung für Effiziente Prozessgestaltung

KI BPMN Bots ·

Prozesse mit KI-Prozessvisualisierung optimieren

Die Anreicherung von Geschäftsprozessen mit KI-gestützter Prozessvisualisierung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Abläufe effizienter zu gestalten und Engpässe schneller zu identifizieren. BPMN (Business Process Model and Notation) dient hierbei als exzellentes Werkzeug, um komplexe Prozesse zu modellieren und visualisieren. Durch den Einsatz von KI-Algorithmen können diese Modelle dynamischer und informationsreicher gestaltet werden, was zu einer deutlicheren Verbesserung der betrieblichen Effizienz führt.

Typische Fehler bei der Implementierung


  1. Fehlende Klarheit über Prozessziele: Ein häufiger Fehler besteht darin, dass Unternehmen KI-gestützte Visualisierungen einsetzen, ohne klare Ziele für die Prozessoptimierung festgelegt zu haben. Dies führt oft zu einer Datenüberfrachtung, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Die Korrektur besteht darin, im Vorfeld die genauen Ziele zu definieren, etwa welche spezifischen Prozessabschnitte optimiert werden sollen. Das kann die Reduzierung von Durchlaufzeiten oder die Minimierung von Engpässen sein.
  2. Unzureichende Datenqualität: Ohne qualitativ hochwertige Daten ist die Wirksamkeit von KI-gestützten Visualisierungen stark eingeschränkt. Fehlerhafte oder unvollständige Daten führen zu unzuverlässigen Analysen und Visualisierungen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Datenquellen zuverlässig und aktuell sind. Die Implementierung eines effektiven Datenmanagementsystems und regelmässige Überprüfungen können hier Abhilfe schaffen.
  3. Vernachlässigung der Benutzerfreundlichkeit: Eine komplexe und schwer verständliche Prozessvisualisierung kann trotz aller technischen Raffinessen ineffektiv sein. Prozesse müssen so visualisiert werden, dass sie für alle Beteiligten verständlich sind. Das bedeutet, dass die Visualisierungen intuitiv und ohne übermässige technische Expertenkenntnisse nutzbar sein sollten. Hier hilft es, Benutzerfeedback in die Gestaltung der Visualisierungen einzubeziehen und Iterationen basierend auf diesem Feedback durchzuführen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Zieldefinition (Tag 1–5): Nehmen Sie sich Zeit, die Ziele Ihrer Prozessanalyse exakt zu definieren. Fragen Sie sich, was Sie konkret mit der Prozessvisualisierung erreichen wollen. Dies bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte.
  2. Datenanalyse (Tag 6–10): Evaluieren Sie Ihre vorhandenen Datenquellen auf Qualität und Relevanz. Führen Sie mindestens eine Testdatenerhebung durch und bereinigen Sie Ihre Datensätze bei Bedarf.
  3. Auswahl geeigneter KI-Tools (Tag 11–15): Recherchieren Sie verfügbare KI-Lösungen, die sich nahtlos mit BPMN integrieren lassen. Wählen Sie eine Software aus, die sowohl Ihre technischen Anforderungen erfüllt als auch benutzerfreundlich ist.
  4. Erstellung eines Pilotmodells (Tag 16–20): Erstellen Sie eine Pilot-Visualisierung für einen kleinen, überschaubaren Prozessbereich. Nutzen Sie dabei die gewählten KI-Tools und achten Sie auf die Klarheit und Verständlichkeit der Visualisierung.
  5. Feedback und Anpassungen (Tag 21–25): Sammeln Sie Feedback von den Nutzern und Stakeholdern bezüglich Benutzerfreundlichkeit und Aussagekraft der Visualisierung. Führen Sie erforderliche Anpassungen durch.
  6. Implementierung und Schulung (Tag 26–30): Implementieren Sie die finale Visualisierung im grösseren Maßstab. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang damit und stellen Sie sicher, dass ein kontinuierliches Feedbacksystem zur Optimierung im Betrieb etabliert ist.

Durch diese Schritte kann die Effektivität von Prozessen signifikant gesteigert werden, indem sie von einer klaren und fundierten KI-unterstützten Visualisierung profitieren.