Klare Ausrichtung durch OKR im Zielmanagement

Autor: Roman Mayr

Klare Ausrichtung durch OKR im Zielmanagement

OKR & Zielmanagement ·

Eine klare Abstimmung durch OKR

Effizientes Zielmanagement ist für Schweizer KMU essenziell, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu bleiben. OKR (Objectives and Key Results) ist ein bewährtes Framework, das nicht nur dazu beiträgt, klare Ziele zu setzen, sondern auch die gesamte Organisation auf diese Ziele auszurichten. Eine der Hauptstärken von OKR ist die Möglichkeit, Alignment oder Abstimmung zu schaffen. Dies bedeutet, dass alle Abteilungen und Teams auf gemeinsame Zielvorhaben hinarbeiten, wodurch die Kohärenz und der Fokus eines Unternehmens deutlich gesteigert werden können.

Typische Fehler und deren Korrektur


  1. Fehlende Transparenz der Ziele:
Oftmals scheitert das Zielmanagement daran, dass die Ziele nicht allen Mitarbeitenden klar kommuniziert werden. Ohne ein klares Verständnis der übergeordneten Ziele kann es zu Misalignment und ineffizientem Arbeiten kommen.
  • Korrektur: Führen Sie regelmässige Mitarbeitermeetings ein, in denen die OKRs transparent kommuniziert und erklärt werden. Nutzen Sie visuelle Hilfsmittel und digitale Tools, um die Ziele stets sichtbar zu machen.

  1. Ziele sind nicht spezifisch genug:
Ein häufiger Fehler ist die Formulierung vager oder zu breit gefasster Ziele. Solche Ziele bieten wenig Orientierung und machen es schwierig, Fortschritte zu messen.
  • Korrektur: Stellen Sie sicher, dass jedes Objective klar definiert und verständlich formuliert ist. Die dazugehörigen Key Results sollten messbare Ergebnisse beinhalten, die klar darlegen, wie der Erfolg erreicht werden kann.

  1. Unzureichende Abstimmung zwischen den Teams:
Wenn unterschiedliche Teams ohne Kenntnis voneinander an ähnlichen Zielen arbeiten, kann dies zu Ressourcenverschwendung und widersprüchlichen Ergebnissen führen.
  • Korrektur: Fördern Sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit und führen Sie gemeinsame Strategietreffen durch, in denen Überschneidungen erkannt und Synergien genutzt werden können. Ein Unternehmens-Wiki oder interne Kommunikationsplattformen können ebenfalls hilfreich sein.

Handlungsanleitung für 14–30 Tage


  1. Phase 1 - Vorbereitung (1–7 Tage):
Identifizieren Sie alle aktuellen Ziele und sammeln Sie diese an einem zentralen Ort. Berufen Sie ein Treffen mit den wichtigsten Entscheidungsträgern ein, um den Nutzen von OKR für Ihre Organisation zu verdeutlichen. Bringen Sie alle auf denselben Stand hinsichtlich der Grundlagen und des Zwecks von OKR.
  1. Phase 2 - OKR-Entwicklung (8–14 Tage):
Beginnen Sie mit der Formulierung von klaren und spezifischen Objectives. Definieren Sie für jedes Objective 3–5 Key Results, die messbar und erreichbar sind. Involvieren Sie Führungskräfte und Teamleiter aktiv in diesen Prozess, um sicherzustellen, dass die Ziele realistisch und bedeutend sind.
  1. Phase 3 - Umsetzung und Kommunikation (15–30 Tage):
Implementieren Sie die neuen OKRs und kommunizieren Sie diese an alle Mitarbeiter. Nutzen Sie Team-Meetings, um konkrete Rollen und Verantwortlichkeiten im Rahmen der neuen OKRs klarzustellen. Verwenden Sie digitale Tools zur Nachverfolgung des Fortschritts und zur Motivation der Mitarbeitenden, regelmässig Status-Updates zu geben.

Am Ende dieses Zeitraums sollten die Ziele klar kommuniziert und die gesamte Organisation hinsichtlich der nächsten Schritte zur Zielerreichung auf einen gemeinsamen Nenner gebracht sein. Eine regelmässige Überprüfung der Fortschritte und Anpassungen bei Bedarf tragen dazu bei, das Alignment nachhaltig zu sichern.