Kombination von AR und KI im Unternehmens-Training

Autor: Roman Mayr

Kombination von AR und KI im Unternehmens-Training

Augmented Reality mit KI ·

Augmented Reality (AR) bietet in Kombination mit Künstlicher Intelligenz (KI) das Potenzial, das Training in Unternehmen erheblich zu verbessern. Durch diese Synergie können Schulungsinhalte interaktiver, personalisierter und effektiver gestaltet werden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass diese Technologie Mitarbeiter in die Lage versetzt, realistisches und praxisnahes Lernen zu erleben, was die Behaltensquote und das Verständnis erheblich steigern kann.

Typische Fehler bei der Implementierung von AR-KI-Training

Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Integration bestehender Lernsysteme mit neuen AR- und KI-Technologien. Viele Unternehmen setzen auf Insellösungen, die nicht mit bereits vorhandenen Systemen kompatibel sind. Dies erschwert die Benutzerfreundlichkeit und führt oft zu Frustration beim Personal. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen darauf achten, Schnittstellen zu schaffen, die eine nahtlose Integration ermöglichen. Ein enger Austausch zwischen IT-Abteilung und Anbietern von AR-Lösungen ist hier entscheidend.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist die Überfrachtung der Lerninhalte mit zu viel Information und Komplexität. Häufig werden AR-Anwendungen mit zu vielen Features versehen, die den Nutzer überfordern und den Lerneffekt mindern. Stattdessen sollten sich Unternehmen auf die Kerninhalte konzentrieren und diese in leicht verständliche Einheiten unterteilen. Ein abgestufter Ansatz, der vom Einfachen zum Komplexen führt, kann hier von Vorteil sein.

Ein dritter Fehler ist die Vernachlässigung des Benutzer-Feedbacks. Viele Unternehmen implementieren AR-KI-Systeme, ohne kontinuierlich Feedback von den Nutzern einzuholen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Um dies zu verbessern, sollten regelmässig Feedback-Schleifen etabliert werden, die es ermöglichen, die Lernmodule fortlaufend zu optimieren und an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Ist-Analyse und Planung (Woche 1–2): Beginnen Sie damit, den aktuellen Stand Ihrer Trainingsmethoden zu bewerten und identifizieren Sie, welche Bereiche durch AR und KI verbessert werden könnten. Setzen Sie klare Ziele und definieren Sie den Umfang des Projekts. Erstellen Sie eine Liste kompatibler Technologien und prüfen Sie Integrationsmöglichkeiten.
  2. Pilotprojektauswahl und Prototyping (Woche 2–3): Wählen Sie ein spezifisches Pilotprojekt aus, das sich gut für eine AR-KI-Implementierung eignet. Entwickeln Sie einen Prototyp, der auf die identifizierten Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist. Nutzen Sie Storyboards oder Modelle, um den Lernweg zu visualisieren.
  3. Testing und Feedback (Woche 3–4): Führen Sie Testläufe mit einer ausgewählten Gruppe von Mitarbeitenden durch. Sammeln Sie Feedback zu Benutzerfreundlichkeit und Inhalte und nehmen Sie notwendige Anpassungen vor. Beziehen Sie das Feedback aktiv in die Weiterentwicklung Ihres Prototyps ein.
  4. Implementierung und Monitoring (ab Woche 4): Beginnen Sie mit der gestaffelten Einführung des verbesserten Trainingsprogramms im Unternehmen. Überwachen Sie kontinuierlich die Nutzung und die Lernergebnisse. Erstellen Sie regelmässige Berichte, um den Fortschritt zu dokumentieren und für Optimierungen verfügbar zu machen.

Durch eine strukturierte Herangehensweise und das Vermeiden typischer Fehler können Unternehmen die Effektivität ihrer Mitarbeiterschulungen erheblich steigern und langfristig von der Integration von AR und KI profitieren.