Künstliche Intelligenz: Effizienz durch Copilots

Autor: Roman Mayr

Künstliche Intelligenz: Effizienz durch Copilots

Künstliche Intelligenz ·

Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt in immer mehr Unternehmensbereichen an Bedeutung, insbesondere in Form von sogenannten "Copilots", die bei automatisierten Prozessen unterstützen. Der Einsatz solcher Technologien kann Effizienzgewinne und Kostensenkungen bringen, jedoch ist die Einführung nicht frei von Stolperfallen. Dieser Artikel beleuchtet, welche Fehler häufig auftreten und wie diese vermieden werden können.

Vertraulichkeit der Daten missachtet
Ein typischer Fehler bei der Einführung von Copilots ist die unzureichende Berücksichtigung der Datenvertraulichkeit. Daten werden oft extern verarbeitet, ohne ausreichende Sicherheitsmassnahmen zu implementieren. Um dies zu vermeiden, sollte zunächst eine klare Richtlinie zur Datenzurückhaltung und zum Zugriff entwickelt werden. Bei der Auswahl der KI-Tools ist darauf zu achten, dass diese den schweizerischen Datenschutzstandards entsprechen. Bestehende Datenschutzpraktiken sollten regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Überschätzung der Automatisierungsfähigkeiten
Viele Unternehmen neigen dazu, die Fähigkeiten ihrer Copilots zu überschätzen und versuchen, Prozesse zu automatisieren, die noch menschliches Eingreifen erfordern. Dies führt oft zu Inkonsistenzen und kostspieligen Fehlern. Zur Vermeidung dieser Problematik ist eine gründliche Analyse bestehender Prozesse erforderlich. Identifizieren Sie die Bereiche, die am besten für eine Automatisierung geeignet sind, und führen Sie zuerst Pilotprojekte mit klar definierten Zielen durch. Fortlaufende Tests und Anpassungen der Automatisierung sind notwendig, um die Qualität der Ergebnisse zu sichern.

Mangelnde Integration in bestehende Systeme
Ein weiterer Fehler liegt in der unzureichenden Integration von Copilots in die vorhandene Systemlandschaft. Die Einführung neuer Technologien führt zu isolierten Lösungen, die den erhofften Nutzen nicht voll entfalten können. Für eine erfolgreiche Implementierung sollten Unternehmen auf einen integrativen Ansatz setzen. Stellen Sie sicher, dass die neuen Technologien kompatibel mit den bestehenden Systemen sind, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Es empfiehlt sich, die IT-Abteilung frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen, um etwaige Komplikationen bei der Integration zu vermeiden.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

  1. Initiale Bewertung
Beginnen Sie mit einer umfassenden Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Prozesse und identifizieren Sie die Bereiche, in denen der Einsatz von Copilots und Automatisierung den grössten Nutzen bringt. Setzen Sie Prioritäten basierend auf Komplexität und potenziellem Nutzen.
  1. Datenschutz- und Sicherheitsstrategie entwickeln
Setzen Sie sich mit Ihren Datenschutzbeauftragten zusammen, um eine robuste Sicherheitsstrategie für den Umgang mit Unternehmensdaten festzulegen. Führen Sie Schulungen durch, um das Bewusstsein für Datenschutz zu erhöhen.
  1. Pilotprojekte starten
Wählen Sie ein klar umrissenes Projekt für die Automatisierung aus. Definieren Sie die Zielvorgaben und Messgrössen voraus, um den Erfolg des Projekts objektiv bewerten zu können. Planen Sie regelmässige Review-Meetings ein, um frühzeitig Anpassungsbedarf zu erkennen.
  1. Systemkompatibilität sicherstellen
Kontaktieren Sie Ihren IT-Support, um die geplanten Copilot-Lösungen eingehend zu prüfen. Planen Sie Testphasen, um die Integration in Ihre Systemumgebung zu gewährleisten.
  1. Regelmässiges Feedback einholen
Setzen Sie ein System zum Sammeln von Rückmeldungen aller Beteiligten auf. Dies ermöglicht kontinuierliche Verbesserungen und erleichtert die Skalierung erfolgreicher Pilotprojekte.

Indem Unternehmen diese Schritte befolgen, erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Einsatzes von Copilots und Automatisierung, ohne die typischen Fallstricke zu erleben.