
LLM-Sicherheit & Governance: Policy-Framework & Audit
Klare Richtlinien sind entscheidend für die Sicherheit und Governance von LLMs
Grosse Sprachmodelle (LLMs) sind weit verbreitet und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um ihre Nutzung sicher und regelkonform zu gestalten, ist ein robustes Policy-Framework mit integriertem Audit-Prozess unabdingbar. Unternehmen können somit sicherstellen, dass Risiken minimiert und regulatorische Anforderungen erfüllt werden.
Typische Fehler und deren Korrektur
Ungenauigkeit bei der Erstellung von Richtlinien: Viele Organisationen versäumen es, spezifische Richtlinien zu formulieren, die den Einsatz von LLMs klar definieren. Ein generelles Fehlerbild sind vage Formulierungen, die wenig Raum für konkrete Handlungsanweisungen bieten. Der richtige Ansatz besteht darin, Richtlinien zu entwerfen, die auf die speziellen Anwendungsfälle des Unternehmens zugeschnitten sind und klare, umsetzbare Anweisungen bieten.
Mangelnde Schulung der Mitarbeitenden: Ein weiterer häufiger Fehler ist es, den Fokus zu stark auf die technischen Aspekte zu legen und dabei die Schulung der Mitarbeitenden zu vernachlässigen. Gerade wenn es um komplexe Technologien wie LLMs geht, ist es entscheidend, dass alle beteiligten Personen die Richtlinien verstehen und umsetzen können. Unternehmen sollten regelmässige Schulungsprogramme etablieren, die nicht nur die Richtlinien vermitteln, sondern auch den sicheren Umgang mit LLMs trainieren.
Fehlendes kontinuierliches Monitoring: Organisationen begehen häufig den Fehler, Audits als einmalige Massnahme zu sehen. Ein fehlendes kontinuierliches Monitoring kann dazu führen, dass Abweichungen von den Richtlinien unbemerkt bleiben. Eine effektive Korrektur besteht darin, ein fortlaufendes Monitoring-System einzurichten, das durch regelmässige Audits ergänzt wird. Dies stellt sicher, dass das Policy-Framework in der Praxis beständig überprüft und aktualisiert wird.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Analyse bestehenden Policy-Frameworks (Tag 1–7): Beginnen Sie mit einer gründlichen Analyse der aktuellen Richtlinien und Audit-Strukturen. Identifizieren Sie Schwachstellen und Bereiche, die eine Anpassung erfordern.
- Erstellung spezifischer Richtlinien (Tag 8–14): Entwickeln Sie auf Basis der Analyse präzise Richtlinien für den Einsatz von LLMs, die sich an den spezifischen Risiken und Anforderungen Ihres Unternehmens orientieren.
- Implementierung von Schulungsplänen (Tag 15–21): Erstellen und starten Sie Schulungspläne für alle Mitarbeitenden, die die Richtlinien umsetzen müssen. Fokus sollte dabei auf der Verständlichkeit und Praktikabilität der Schulungsinhalte liegen.
- Einrichtung eines Monitoring- und Audit-Systems (Tag 22–30): Entwickeln Sie ein Monitoring-System sowie einen regelmässigen Audit-Zyklus, um die laufende Einhaltung der Richtlinien sicherzustellen und kontinuierliche Verbesserungen zu ermöglichen.
Diese strukturierte Vorgehensweise hilft, die LLM-Sicherheit und Governance nachhaltig zu verbessern und potenzielle Risiken effektiv zu minimieren.