Massgeschneiderte virtuelle Helfer für KMU

Autor: Roman Mayr

Massgeschneiderte virtuelle Helfer für KMU

Virtuelle Assistenten ·

Virtuelle Assistenten sind aus dem Geschäftsalltag vieler Schweizer KMU nicht mehr wegzudenken. Die Fähigkeit dieser digitalen Helfer, Routineaufgaben zu übernehmen und die Effizienz zu steigern, ist beeindruckend. Dennoch erfordert die Nutzung von virtuellen Assistenten eine sorgfältige Personalisierung, um ihren vollen Nutzen auszuschöpfen. Oft wird dieser essentielle Schritt vernachlässigt, was zu suboptimalen Ergebnissen führen kann.

Typische Fehler bei der Personalisierung

Ein häufiger Fehler bei der Personalisierung virtueller Assistenten ist das Überspringen der Initialisierung und Kalibrierung der Systemeinstellungen. Viele Anwender neigen dazu, die voreingestellten Standardwerte zu nutzen, was jedoch dazu führen kann, dass der Assistent wichtige Aufgaben nicht optimal ausführt. Dies lässt sich korrigieren, indem man sich genügend Zeit nimmt, die Systemeinstellungen nach den spezifischen Bedürfnissen des Unternehmens anzupassen und zu testen.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist das Defizit an ausführlichen Anweisungen und Informationen, die dem virtuellen Assistenten zur Verfügung gestellt werden. Ein Assistent kann nur so gut arbeiten, wie es die ihm verfügbaren Informationen zulassen. Um diese Problematik zu beheben, sollte man detaillierte und klare Arbeitsanweisungen bereitstellen und sicherstellen, dass der Assistent Zugriff auf aktuelle Daten hat.

Ebenfalls problematisch ist das Fehlen einer regelmässigen Überprüfung und Anpassung der Assistenten-Funktionalitäten. Mit der Zeit können sich die Bedürfnisse eines Unternehmens ändern, und ohne regelmässige Anpassungen könnte der virtuelle Assistent ineffektiv werden. Es ist daher entscheidend, in regelmässigen Abständen die verwendeten Assistenten-Funktionen zu evaluieren und bei Bedarf neu zu kalibrieren.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

Ein strukturierter Plan zur verbesserten Personalisierung kann in folgenden Schritten ablaufen:

  1. Tag 1-7: Starten Sie mit einem Evaluationsgespräch im Team, um die genauen Bedürfnisse zu definieren und festzulegen, welche Aufgaben der virtuelle Assistent übernehmen soll. Dokumentieren Sie diese Anforderungen umfassend.
  2. Tag 8-14: Überprüfen und konfigurieren Sie die Systemeinstellungen. Testen Sie verschiedene Parameter und Funktionen, um die optimale Einstellung für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden. Stellen Sie sicher, dass alle Teammitglieder Zugriff auf die benötigten Informationen und Anweisungen haben und diese verstehen.
  3. Tag 15-21: Beginnen Sie mit der Implementierung der neu konfigurierten Einstellungen. Integrieren Sie dabei schrittweise die priorisierten Aufgaben. Bieten Sie Schulungen oder Workshops an, um die Mitarbeitenden mit der Nutzung des personalisierten Assistenten vertraut zu machen.
  4. Tag 22-30: Führen Sie eine abschliessende Überprüfung der Effektivität durch, messen Sie die erzielten Verbesserungen und identifizieren Sie etwaige Schwachstellen. Nehmen Sie erforderlichenfalls Feinabstimmungen vor. Planen Sie regelmässige Reviews (monatlich oder quartalsweise), um Anpassungen an geänderte Rahmenbedingungen vornehmen zu können.

Mit einem fokussierten Ansatz und einer systematischen Herangehensweise bei der Personalisierung virtueller Assistenten kann jedes KMU die Effizienz nachhaltig steigern und gleichzeitig die Arbeitsentlastung der Mitarbeitenden sicherstellen.