
Mitarbeitende als Schlüsselfaktor im Wandel
Change Management ·
Das Herzstück erfolgreichen Change Managements: Mitarbeitende mitnehmen
Die Umsetzung von Veränderungsprozessen in einem Unternehmen erfordert nicht nur klare Ziele und Strategien, sondern vor allem die Einbindung der Mitarbeitenden. Dieses Einbeziehen ist entscheidend für den Erfolg des Wandels, da die Akzeptanz und das Engagement der Belegschaft massgeblich darüber entscheiden, ob der Veränderungsprozess gelingt.
Typische Fehler im Change Management
- Fehlende Kommunikation: Häufig wird versäumt, den Mitarbeitenden die Gründe und Ziele der Veränderung klar zu kommunizieren. Ohne Verständnis für das "Warum" kann schnell Widerstand entstehen. Abhilfe schafft hier eine offene und kontinuierliche Kommunikation, welche alle Mitarbeitenden über die Notwendigkeit und die erwarteten Vorteile der Veränderung informiert.
- Mangel an Beteiligung: Mitarbeitende nicht in den Veränderungsprozess einzubeziehen, ist ein häufiger Fehler. Dies kann dazu führen, dass Veränderungen als von oben diktiert wahrgenommen werden und somit auf Gegenwehr stossen. Eine Lösung besteht darin, Mitarbeitende aktiv in Workshops und Feedbackrunden einzubinden. Dies stärkt das Gefühl der Mitbestimmung und erhöht die Akzeptanz.
- Unzureichende Unterstützung: Oftmals fehlt es an Unterstützung für die Mitarbeitenden, um sich auf neue Prozesse oder Technologien einzulassen. Ohne ausreichende Schulungen oder Ressourcen besteht Unsicherheit mit den Neuerungen umzugehen. Hier ist es wichtig, umfassende Schulungs- und Unterstützungsangebote bereitzustellen, um den Mitarbeitenden den Übergang zu erleichtern.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Initiale Kommunikation etablieren: Beginnen Sie umgehend mit einer transparenten Kommunikation über die geplanten Veränderungen. Nutzen Sie hierfür Meetings oder interne Kommunikationskanäle wie Newsletter oder Intranet-Ankündigungen. Erklären Sie die Gründe und Erwartungen in einfacher und klarer Sprache.
- Feedbackmechanismen einführen: Innerhalb der ersten Woche sollten Sie Feedbackkanäle einrichten, beispielsweise in Form von regelmässigen Umfragen oder Feedbackrunden. Diese ermöglichen den Mitarbeitenden, ihre Bedenken zu äussern und aktiv am Prozess teilzunehmen. Dies zeigt Wertschätzung und eröffnet Ihnen die Möglichkeit, auf Probleme frühzeitig zu reagieren.
- Schulung und Unterstützung planen: Identifizieren Sie die Schulungsbedarfe Ihrer Mitarbeitenden und stellen Sie einen Schulungsplan für die nächsten Wochen zusammen. Dies könnte sowohl technische Schulungen als auch Workshops zur Soft-Skill-Entwicklung umfassen, um den Umgang mit den Veränderungen zu erleichtern.
- Pilotgruppen einrichten: Setzen Sie Testgruppen ein, um bestimmte Aspekte des Veränderungsprozesses in kleinem Rahmen zu testen. Dies ermöglicht es, Erfahrungen zu sammeln und Anpassungen vorzunehmen, bevor die Massnahmen auf das gesamte Unternehmen ausgerollt werden.
Mit diesen konkreten Schritten schaffen Sie ein starkes Fundament für den Veränderungsprozess, indem Sie Ihre Mitarbeitenden aktiv einbeziehen und unterstützen. So steigern Sie nicht nur die Akzeptanz, sondern fördern auch eine Kultur der Offenheit und Zusammenarbeit.