Mitarbeiter gut im Datenschutz und in der Governance bewandert sind.

Autor: Roman Mayr

Mitarbeiter gut im Datenschutz und in der Governance bewandert sind.

Künstliche Intelligenz ·

In der modernen Geschäftswelt spielen Künstliche Intelligenz (KI) und deren Anwendungen eine immer wichtigere Rolle. Während die Vorteile von KI zahlreich sind, dürfen Datenschutz und Governance nicht aus den Augen verloren werden. Diese beiden Aspekte sind essenziell, um die Integrität und Vertraulichkeit von Daten zu wahren und gleichzeitig gesetzliche sowie ethische Standards einzuhalten. Der Kern dieses Artikels ist: Unternehmen müssen proaktive Massnahmen ergreifen, um typische Fehler im Umgang mit KI und deren Datenschutzrisiken zu vermeiden.

Typische Fehler im Datenschutz und deren Korrekturen

Ein häufiger Fehler besteht darin, dass Unternehmen die Datenaufbewahrungspolitik für ihre KI-Systeme nicht klar definieren. Ohne klare Richtlinien riskieren Unternehmen, Daten länger als nötig zu speichern, was zu erhöhten Datenschutzrisiken führt. Um dies zu vermeiden, sollten Unternehmen strikte Aufbewahrungsrichtlinien implementieren und regelmässige Überprüfungen durchführen, um sicherzustellen, dass nur unbedingt erforderliche Daten aufbewahrt werden.

Ein weiterer Fehler ist die mangelnde Kontrolle und Transparenz bei der Nutzung von Daten innerhalb des Unternehmens. Ohne klare Governance-Mechanismen kann es zu unberechtigtem Zugriff und Missbrauch von Daten kommen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie robuste Zugriffskontrollen haben und regelmässig Audits durchführen, um sicherzustellen, dass alle Datenanwendungen den internen Richtlinien und externen Vorschriften entsprechen.

Schliesslich vernachlässigen viele Unternehmen das Thema Mitarbeiterschulung im Bereich Datenschutz und KI-Governance. Unzureichend geschultes Personal kann unabsichtlich Sicherheitslücken schaffen. Unternehmen sollten regelmässige Schulungen anbieten, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über die aktuellsten Datenschutzpraktiken und die Bedeutung von Governance im Zusammenhang mit KI informiert sind.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

In den nächsten 14 bis 30 Tagen sollten Unternehmen die folgenden Schritte verfolgen, um Datenschutz und Governance im Zusammenhang mit KI zu verbessern:

  1. Durchführung eines Datenschutz-Audits: Überprüfen Sie die aktuellen Datenschutzmassnahmen und identifizieren Sie Schwachstellen. Entwickeln Sie einen Plan, um diese Schwachstellen zu beheben.
  2. Erstellen oder Überarbeiten von Aufbewahrungsrichtlinien: Stellen Sie sicher, dass klare Richtlinien zur Datenaufbewahrung vorhanden sind und implementieren Sie eine Routine zur regelmässigen Überprüfung und Löschung nicht mehr benötigter Daten.
  3. Einführen von Governance-Prozessen: Entwickeln Sie klare interne Richtlinien für den Umgang mit Daten, inklusive Zugriffsrechten und Verantwortlichkeiten, und führen Sie regelmässige Audits durch, um die Einhaltung sicherzustellen.
  4. Schulung der Mitarbeiter: Organisieren Sie Schulungsseminare und Informationsveranstaltungen, um das Bewusstsein für Datenschutz und Governance bei KI-Anwendungen zu erhöhen. Sensibilisieren Sie die Mitarbeiter für die Risiken und deren Rolle im Schutz der Daten.

Diese Schritte werden Unternehmen nicht nur helfen, rechtssicher zu agieren, sondern auch das Vertrauen der Kunden in den verantwortungsvollen Umgang mit deren Daten stärken. Solide Datenschutz- und Governance-Strukturen sind unerlässlich in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der der Einsatz von Künstliche Intelligenz weiter zunehmen wird.