Modell- und Promptvergleich in der Evaluation

Autor: Roman Mayr

Modell- und Promptvergleich in der Evaluation

Evaluation & Benchmarks ·

Vergleich von Modellen und Prompts: Präzise Evaluation für optimalen Einsatz

Bei der Auswahl und Nutzung von KI-Modellen und deren Prompts ist eine präzise Evaluation entscheidend, um sicherzustellen, dass die Modelle den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens gerecht werden. Die Kernaufgabe besteht darin, nicht nur die Leistungsfähigkeit verschiedener Modelle zu beurteilen, sondern auch den Einfluss von unterschiedlichen Prompts auf die Ergebnisse zu verstehen.

Typische Fehler bei der Evaluation


  1. Unzureichender Vergleichsmassstab: Es wird oft versäumt, einen konsistenten Massstab zur Bewertung verschiedener Modelle festzulegen. Dies führt dazu, dass Ergebnisse nicht sinnvoll verglichen werden können.

Korrektur: Entwickeln Sie klare Metriken und Benchmarks, die auf Ihren spezifischen Geschäftszielen basieren, bevor Sie mit dem Testen beginnen. Dies könnte Metriken wie Genauigkeit, Antwortzeit oder Fehlerrate umfassen.
  1. Fokussierung auf Spitzenleistung statt Konsistenz: Es ist verlockend, sich auf die besten Resultate eines Modells zu konzentrieren. Doch allein die Spitzenleistung sagt wenig über die durchschnittliche Konsistenz und Zuverlässigkeit eines Modells aus.

Korrektur: Achten Sie darauf, die durchschnittliche Leistung über eine Vielzahl von Szenarien hinweg zu messen. Dies gibt ein realistischeres Bild der Modellperformance im täglichen Einsatz.
  1. Vernachlässigung der Prompt-Anpassung: Oft wird der Einfluss von unterschiedlichen Prompts auf die Ausgabeergebnisse unterschätzt, was zu suboptimalen Implementierungen führt.

Korrektur: Testen Sie verschiedene Arten und Strukturen von Prompts, um herauszufinden, welche am besten mit Ihren gewählten Modellen harmonieren. Documentieren Sie diese Erkundung systematisch.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Feste Metriken festlegen (Tag 1–5): Entwickeln Sie klare Leistungskennzahlen für Ihre Modelle. Stellen Sie sicher, dass diese Metriken sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte abdecken.
  2. Testumgebung einrichten (Tag 6–10): Schaffen Sie eine kontrollierte Umgebung, in der Sie unterschiedliche Modelle und Prompts systematisch testen können. Achten Sie darauf, dass Bedingungen möglichst konstant gehalten werden, um vergleichbare Daten zu gewinnen.
  3. Ausgiebiges Testen und Dokumentieren (Tag 11–20): Führen Sie gründliche Tests durch, in denen Sie sowohl Modelle als auch Variationen von Prompts auswerten. Dokumentieren Sie die Ergebnisse detailliert und achten Sie auf Abweichungen zur Durchschnittsleistung.
  4. Analysieren und Justieren (Tag 21–25): Analysieren Sie die gesammelten Daten, um herauszufinden, welche Modelle und Prompts am besten zusammenarbeiten. Passen Sie Ihre Auswahl basierend auf den Ergebnissen an.
  5. Umsetzungsplan entwickeln (Tag 26–30): Auf Basis Ihrer Evaluation erstellen Sie einen Umsetzungsplan, der die erfolgversprechendsten Modelle und Prompts im operativen Einsatz priorisiert. Planen Sie regelmässige Überprüfungen ein, um die Modellleistung kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren.

Durch die Anwendung dieser systematischen Vorgehensweise bei der Evaluation von Modellen und Prompts kann Ihr Unternehmen nicht nur besser auf die eigenen Anforderungen zugeschnittene KI-Lösungen identifizieren, sondern diese auch mit höherer Zuverlässigkeit und Effizienz einsetzen.