Nutzerzentrierte CRM-Lösungen implementieren

Autor: Roman Mayr

Nutzerzentrierte CRM-Lösungen implementieren

Customer Relationship Management ·

Nutzerakzeptanz im CRM erhöhen: Ein analytischer Ansatz

Die Erhöhung der Nutzerakzeptanz eines Customer Relationship Management (CRM)-Systems ist entscheidend für dessen Erfolg in einem Unternehmen. Eine fehlende Akzeptanz kann die Investition in ein CRM-System untergraben und den erwarteten Nutzen schmälern. Die sorgfältige Umsetzung bestimmter Strategien kann jedoch die Akzeptanz deutlich fördern.

Typische Fehler


  1. Unzureichende Benutzerfreundlichkeit
Oftmals sind CRM-Systeme zu komplex gestaltet, was die Bedienung erschwert und Benutzer demotiviert. Benutzerfreundlichkeit sollte im Vordergrund jeder CRM-Implementierung stehen. Eine intuitive Benutzeroberfläche und eine klare Navigation sind unerlässlich. Regelmässige Evaluationen und Feedbackrunden können helfen, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen zeitnah umzusetzen.
  1. Mangelnde Einbindung von Endnutzern
Ein häufig gemachter Fehler bei der Einführung von CRM-Systemen besteht darin, die Endnutzer nicht ausreichend in den Prozess einzubeziehen. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass das CRM ihnen auferlegt wird, sind sie weniger geneigt, es anzunehmen. Ein Ansatz, um dem entgegenzuwirken, ist die Einbindung repräsentativer Mitarbeitergruppen bereits in der Planungsphase sowie kontinuierliche Schulungs- und Unterstützungsprogramme.
  1. Unklarer Nutzen und mangelnde Kommunikation
Viele Mitarbeiter sind sich über den konkreten Nutzen des CRM-Systems nicht im Klaren, was die Akzeptanz hemmt. Eine klar definierte Kommunikationsstrategie kann dem entgegenwirken. Regelmässig sollten die Vorteile und Erfolgsgeschichten der Nutzung des Systems innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden. Meetings oder Newsletter können Plattformen für solche Kommunikationsinitiativen sein.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  • Woche 1–2: Benutzerfeedback einholen und analysieren
Führen Sie Meetings oder Umfragen durch, um ehrliches Feedback von den aktuellen CRM-Nutzern zu erhalten. Evaluieren Sie die Benutzerfreundlichkeit und identifizieren Sie komplexe oder verwirrende Sektionen. Überprüfen Sie, ob alle Funktionalitäten tatsächlich genutzt werden oder ob es Features gibt, die angepasst bzw. entfernt werden sollten.
  • Woche 2–3: Anpassungen und Schulungen
Basierend auf dem erhaltenen Feedback, nehmen Sie notwendige Anpassungen an der Benutzeroberfläche oder den Prozessen vor. Planen Sie Schulungen für alle Benutzer, um über die Änderungen zu informieren und den Nutzen des CRM-Systems zu verdeutlichen. Nutzen Sie diese Gelegenheit auch, um Fragen zu klären und Unsicherheiten abzubauen.
  • Woche 3–4: Erfolgsstories kommunizieren und kontinuierliches Feedback einholen
Beginnen Sie mit der Bewusstseinsbildung, indem Sie Erfolge teilen, die durch die effektive Nutzung des CRM-Systems erzielt wurden. Implementieren Sie eine fortlaufende Feedback-Kultur, indem Sie regelmässig neue Feedbackrunden planen und eine offene Tür für Verbesserungsvorschläge signalisieren.

Durch die Umsetzung dieser Schritte kann die Nutzerakzeptanz Ihres CRM-Systems nachhaltig gesteigert werden. Beginnen Sie mit kleinen, durchdachten Änderungen und achten Sie stetig auf die Rückmeldungen Ihrer Mitarbeiter, um auf lange Sicht einen höheren Nutzen aus Ihrer CRM-Investition zu ziehen.