Nutzerzentrierte CRM-Strategien zur Akzeptanzsteigerung

Autor: Roman Mayr

Nutzerzentrierte CRM-Strategien zur Akzeptanzsteigerung

Customer Relationship Management ·

Erhöhte Nutzerakzeptanz im CRM

In der heutigen Geschäftswelt sind Customer Relationship Management-Systeme (CRM) von entscheidender Bedeutung für die Pflege und Verwaltung von Kundenbeziehungen. Die implementierten Systeme erfüllen jedoch oft nicht ihr volles Potenzial, da die Nutzerakzeptanz zu gering ist. Die Erhöhung dieser Akzeptanz innerhalb des Unternehmens ist entscheidend für den Erfolg eines CRM-Systems. Es gibt mehrere typische Fehler, die bei der Einführung von CRM-Systemen gemacht werden und die oft zu Widerständen seitens der Nutzer führen.

Mangelnde Einbindung der Mitarbeiter

Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Einbeziehung der Mitarbeiter in den Auswahl- und Implementierungsprozess des CRM-Systems. Wenn die Nutzer nicht von Anfang an beteiligt sind, fühlen sie sich oft fremdbestimmt und nicht in den Prozess integriert, was die Akzeptanz erheblich mindert. Die Korrektur besteht darin, schon frühzeitig Workshops und Feedback-Runden zu organisieren, in denen die Wünsche und Bedenken der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Dies erhöht das Gefühl der Mitbestimmung und fördert die Akzeptanz.

Unzureichende Schulung

Ein weiteres häufiges Hindernis ist eine unzulängliche Schulung der Mitarbeiter. Neue Systeme können komplex sein und ohne eine umfassende Einführung fühlen sich viele Nutzer überfordert. Eine einmalige Schulungsveranstaltung reicht oft nicht aus. Die Lösung liegt in einem kontinuierlichen Lernansatz: Neben einem fundierten Initialtraining sollten regelmässige Auffrischungskurse und die Bereitstellung von Schulungsmaterialien auf Abruf zur Verfügung stehen.

Fehlende Anpassung an Prozesse

Oft liegt das Problem auch in der fehlenden Anpassung des CRM-Systems an die bestehenden Geschäftsprozesse. Ein CRM-System sollte dazu dienen, die Arbeit zu erleichtern, nicht sie komplizierter zu machen. Die Korrektur: Vor der Einführung sollten alle Geschäftsprozesse analysiert und, sofern nötig, optimiert werden, um sicherzustellen, dass das CRM-System diese Prozesse effektiv unterstützt. Passen Sie die Software an die Arbeitsweise Ihrer Mitarbeiter an, nicht umgekehrt.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. In den nächsten 7 Tagen: Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv am Prozess. Organisieren Sie ein Brainstorming-Meeting, um Feedback und Verbesserungsvorschläge für das bestehende CRM-System zu sammeln. Wählen Sie dabei Vertreter aus allen relevanten Abteilungen, um ein facettenreiches Bild zu erhalten.
  2. In der darauf folgenden Woche: Starten Sie ein Training, das auf die Bedürfnisse der Nutzer eingeht. Teilen Sie die Belegschaft nach Erfahrungsstufen auf und bieten Sie angepasste Schulungen an. Stellen Sie sicher, dass alle Ressourcen, wie Schulungsvideos und Handbücher, leicht zugänglich sind.
  3. In den letzten zwei Wochen: Führen Sie eine gründliche Überprüfung Ihrer Geschäftsprozesse durch, um sicherzustellen, dass Ihr CRM diese optimal unterstützt. Dokumentieren Sie etwaige Diskrepanzen und entwickeln Sie einen strukturierten Plan zur Anpassung des Systems in Abstimmung mit den Tagesabläufen der Mitarbeiter.

Durch systematische Vorgehensweisen bei der Einbindung, Schulung und Anpassung der Systeme an interne Prozesse kann die Akzeptanz des CRM-Systems gesteigert werden. Die genaue Beachtung dieser Punkte trägt wesentlich zum Geschäftserfolg bei, indem es den Mitarbeitern ermöglicht wird, das CRM-System als integralen und nützlichen Bestandteil ihrer täglichen Arbeit wahrzunehmen.