Offene Innovativstrategien im Unternehmen einsetzen

Autor: Roman Mayr

Offene Innovativstrategien im Unternehmen einsetzen

Innovation Management ·

Open Innovation: Strategien zur systematischen Integration externer Ideen

Der Ansatz von Open Innovation bietet Unternehmen die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und von externen Wissensträgern, wie Kunden, Lieferanten und Forschungsinstituten, zu profitieren. Klare Kommunikation und gezielte Kollaboration stehen im Mittelpunkt, um Innovationsprozesse zu beschleunigen und neue Wege zu beschreiten.

Typische Fehler und deren Korrektur


  1. Mangelnde Definition von Zielen und Erwartungen: Oft fehlt es an klaren Zielsetzungen für Open Innovation Initiativen. Unternehmen beginnen mit dem Prozess, ohne die gewünschten Resultate konkret zu bestimmen.
Korrektur: Definieren Sie vorab detaillierte Ziele, die Sie mit Open Innovation erreichen möchten. Diese sollten messbar, erreichbar und zeitgebunden sein, um den Fortschritt regelmässig evaluieren zu können.
  1. Unzureichende Einbindung der internen Belegschaft: Obwohl externe Inputs wertvoll sind, wird die Bedeutung interner Ressourcen für die Umsetzung oft unterschätzt. Diese Vernachlässigung kann zu internen Widerständen führen.
Korrektur: Fördern Sie eine Kultur der Offenheit und des Austauschs innerhalb des Unternehmens. Regelmässige Schulungen und Workshops können helfen, die Belegschaft für die Bedeutung von Open Innovation zu sensibilisieren und sie aktiv in den Prozess zu integrieren.
  1. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken vernachlässigen: Bei der Öffnung der Innovationsprozesse können sensible Informationen ungewollt freigegeben werden.
Korrektur: Entwickeln Sie klare Richtlinien zum Datenschutz und zur Informationssicherheit, die alle Beteiligten einhalten müssen. Ein strenges Sicherheitsmanagement kann helfen, Risiken zu minimieren und Vertrauen aufzubauen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

1. Woche: Entwickeln Sie ein umfassendes Konzept für Ihre Open Innovation Initiative. Setzen Sie sich mit Ihrem Führungsteam zusammen, um klare, spezifische Innovationsziele festzulegen. Analysieren Sie aktuelle Prozesse und identifizieren Sie Bereiche, die durch externe Inputs gestärkt werden könnten.

2. Woche: Beginnen Sie mit der Ansprache potenzieller externer Partner, wie Start-ups, Hochschulen oder Branchenverbände. Nutzen Sie bestehende Netzwerke und Plattformen, um geeignete Kollaborationspartner zu finden. Veranstalten Sie erste Gespräche, um Interessen und Erwartungen abzustimmen.

3. Woche: Informieren und schulen Sie Ihre internen Teams über die geplanten Open Innovation Prozesse. Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeitenden die konzeptionellen Rahmenbedingungen verstehen und mögliche Bedenken geklärt werden.

4. Woche: Setzen Sie Pilotprojekte mit ausgewählten Partnern um. Führen Sie kontrollierte Experimente durch, um erste Ergebnisse zu sehen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Nutzen Sie die Erkenntnisse, um Stakeholder zu überzeugen und das Engagement im Team weiter zu steigern.

Die konsequente Umsetzung dieser Schritte versetzt Ihr Unternehmen in die Lage, Open Innovation erfolgreich und nachhaltig zu implementieren. So wird nicht nur das Innovationspotential maximiert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit langfristig gestärkt.