Open Innovation strukturiert angehen

Autor: Roman Mayr

Open Innovation strukturiert angehen

Innovation Management ·

Open Innovation in der Praxis

Open Innovation ist ein Konzept, das Unternehmen Zugang zu externen Ideen und Technologien ermöglicht und ihre Innovationspotenziale erheblich erweitern kann. Die zentrale These dieses Artikels: Eine strukturierte Herangehensweise an Open Innovation kann die Innovationskraft eines Unternehmens stärken und den Zugang zu neuen Märkten fördern. Doch ohne die richtige Strategie können Unternehmen wertvolle Chancen verpassen und sogar ihre Ressourcen verschwenden.

Typische Fehler beim Umgang mit Open Innovation


  1. Fehlende strategische Ausrichtung
Viele Unternehmen gehen Open Innovation ohne klare strategische Zielsetzung an. Dies führt zu einem Verlust an Ressourcen und kann die Effektivität der Innovationsbemühungen mindern. Die Korrektur besteht darin, Open Innovation fest in die Innovationsstrategie des Unternehmens zu integrieren. Klare Ziele und definierte Erfolgskennzahlen sollten festgelegt werden, um den Fortschritt gezielt zu steuern.
  1. Unzureichende Kollaborationsmechanismen
Ein weiterer häufiger Fehler ist das Fehlen geeigneter Strukturen und Prozesse zur Förderung der Zusammenarbeit mit externen Partnern. Ohne kooperative Plattformen und Kommunikationswege kann es schwierig sein, externe Ideen effektiv in interne Innovationsprozesse einzubinden. Die Korrektur liegt im Aufbau solider Kollaborationsstrukturen. Dazu gehören die Einführung von Plattformen für den Ideenaustausch und die Schulung der Mitarbeiter in Zusammenarbeit und Kommunikation.
  1. Fehlende Schutzmechanismen für geistiges Eigentum
Open Innovation kann dazu führen, dass sensible Informationen oder geistiges Eigentum ungeschützt bleiben. Unternehmen, die diese Gefahr unterschätzen, riskieren ungewollte Wissensabflüsse. Die Einführung von rechtlichen Schutzmechanismen wie Verträgen über geistiges Eigentum und Vertraulichkeitsvereinbarungen ist entscheidend, um Innovationen zu sichern.

Handlungsanleitung für die kommenden 14–30 Tage

Tage 1–7: Strategie definieren

  • Organisieren Sie einen Workshop mit relevanten Stakeholdern, um Ziele und Prioritäten von Open Innovation zu bestimmen.
  • Erarbeiten Sie eine klare Vision, wie Open Innovation die langfristigen Innovationsziele unterstützt.

Tage 8–14: Kollaborationsstrukturen etablieren
  • Identifizieren Sie potenzielle externe Partner (z. B. Start-ups, Universitäten) und etablieren Sie erste Kontakte.
  • Richten Sie Plattformen oder Tools für den Ideenaustausch und die Zusammenarbeit ein.

Tage 15–21: Schutzmechanismen prüfen
  • Überarbeiten Sie bestehende Verträge und Vereinbarungen im Hinblick auf den Schutz von geistigem Eigentum.
  • Konsultieren Sie rechtliche Experten, um sicherzustellen, dass Schutzmechanismen auf dem neuesten Stand sind.

Tage 22–30: Pilotprojekt starten
  • Beginnen Sie mit einem kleinen Pilotprojekt, um das Open-Innovation-Konzept zu testen.
  • Sammeln Sie Feedback und evaluieren Sie die Resultate, um Schwächen und Stärken zu identifizieren.

Eine gezielte Implementierung dieser Schritte kann Unternehmen helfen, Open Innovation effizient zu nutzen und so ihre Innovationskraft nachhaltig zu stärken.