
Optimale Informationen im Dashboard präsentieren
Datenvisualisierung ·
Dashboards gestalten: Präzision trifft auf Funktionalität
In der heutigen Geschäftswelt sind Dashboards ein unverzichtbares Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung. Ihre korrekte Gestaltung kann jedoch den Unterschied zwischen Klarheit und Verwirrung ausmachen. Der Kern eines effektiven Dashboards ist die präzise Präsentation von relevanten Informationen. Viele Unternehmen begehen jedoch typische Fehler, die die Aussagekraft der visuell aufbereiteten Daten erheblich schmälern können.
Typische Fehler bei der Gestaltung
- Überladung mit Informationen: Ein häufig anzutreffender Fehler ist die Überfrachtung des Dashboards mit zu vielen Elementen. Dies kann dazu führen, dass Benutzer wertvolle Informationen übersehen oder sich von der Datenmenge überwältigt fühlen. Die Korrektur besteht darin, sich auf die wesentlichen Kennzahlen zu konzentrieren. Reduzieren Sie die Anzahl der visualisierten Datenpunkte auf das Wesentliche, und nutzen Sie klare Priorisierungen, um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.
- Unzureichende Nutzerorientierung: Ein weiteres Problem liegt in der mangelhaften Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppe. Dashboards werden oft aus der Sicht des Entwicklers und nicht des Nutzers gestaltet. Die Lösung hierfür ist, diverse Nutzergruppen in den Entwurfsprozess einzubeziehen und regelmässiges Nutzerfeedback einzuholen, um das Dashboard kontinuierlich zu verbessern.
- Inkonsequente Darstellung: Die Inkonsistenz bei der Wahl von Farbschemata und Diagrammtypen kann die Verständlichkeit der Daten erheblich beeinträchtigen. Eine einfache Massnahme ist die Etablierung von einheitlichen Richtlinien für die Visualisierung, die Farbpaletten und Diagrammtypen standardisiert. Dies sorgt für ein kohärentes Erscheinungsbild und erleichtert die Interpretation der Daten.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Analyse und Planung (Tag 1–7): Beginnen Sie mit der Bestandsaufnahme Ihres aktuellen Dashboards. Identifizieren Sie überfüllte Bereiche und klären Sie die primären Nutzungszwecke. Legen Sie die wesentlichen Metriken fest, die klar und gut sichtbar sein sollten. Erstellen Sie eine einfache Skizze, wie Ihr optimiertes Dashboard aussehen könnte.
- Input der Endnutzer einholen (Tag 8–14): Organisieren Sie Workshops oder Befragungen mit den Kernnutzergruppen, um deren Bedürfnisse und Anmerkungen zu erfahren. Berücksichtigen Sie deren Feedback bei der weiteren Gestaltung. Dies hilft, ein nutzerzentriertes Produkt zu entwickeln.
- Umsetzung und Testing (Tag 15–25): Implementieren Sie die Neugestaltung basierend auf Ihrer Planung und dem gewonnenen Feedback. Führen Sie Tests in einer kontrollierten Umgebung durch und beobachten Sie, wie Benutzer mit dem neuen Layout interagieren.
- Feinabstimmung (Tag 26–30): Nach den Tests sammeln Sie weiteres Feedback und nehmen Sie nötige Anpassungen vor. Dies kann die Korrektur von Farbschemata oder die Umstellung von Diagrammtypen umfassen. Abschliessend sichern Sie sich eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Dashboards, um sie an sich ändernde Anforderungen anzupassen.
Durch diese Schritte schaffen Sie ein Dashboard, das den Benutzerbedürfnissen gerecht wird und die wesentlichen Informationen klar und verständlich vermittelt. Eine präzise Gestaltung sichert, dass Ihre Dashboards das Potenzial zur Entscheidungsunterstützung voll ausschöpfen können.