Optimale Strategien für die digitale Unternehmenszukunft

Autor: Roman Mayr

Optimale Strategien für die digitale Unternehmenszukunft

Digitale Transformation ·

Die Entwicklung einer Digitalstrategie ist für Schweizer KMU ein entscheidender Schritt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Chancen der digitalen Transformation optimal zu nutzen. Eine klar definierte und gut durchdachte Digitalstrategie ermöglicht es Unternehmen, ihr Geschäftspotenzial voll auszuschöpfen und sich auf die künftigen Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.

Typische Fehler bei der Entwicklung einer Digitalstrategie

Ein häufig auftretender Fehler ist das Fehlen einer klaren Zielsetzung. Viele Unternehmen beginnen mit der Implementierung von digitalen Tools und Technologien, ohne vorher eine klare Vorstellung davon zu haben, welche Ziele sie damit erreichen möchten. Diese Herangehensweise führt oft zu inkonsistenten Ergebnissen und Ressourcenverschwendung. Die Korrektur liegt darin, konkrete, messbare Ziele zu definieren, die auf die Gesamtunternehmensstrategie ausgerichtet sind. Dies schafft einen klaren Kompass für alle weiteren digitalen Initiativen.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist die unzureichende Einbeziehung der Mitarbeiter in den Transformationsprozess. Häufig wird der technische Aspekt der Digitalstrategie überbewertet, während die kulturellen und personellen Veränderungen vernachlässigt werden. Um diesen Fehler zu korrigieren, ist es entscheidend, die Mitarbeitenden von Anfang an einzubeziehen und ihnen Schulungen sowie die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.

Zudem unterschätzen viele KMU die Bedeutung der kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung der Strategie. Die digitale Welt verändert sich schnell, und eine einmal entwickelte Strategie muss regelmässig auf ihre Effektivität überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Eine mögliche Korrektur besteht darin, regelmässige Evaluationsintervalle zu setzen und ein System zur kontinuierlichen Verbesserung zu implementieren.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Zieldefinition und Prioritätensetzung (Tage 1–7): Beginnen Sie damit, klare und messbare Ziele für Ihre Digitalstrategie zu definieren. Setzen Sie Prioritäten, welche Bereiche Ihres Unternehmens am dringendsten digitalisiert werden sollten, um den grössten Mehrwert zu generieren.
  2. Analyse der aktuellen digitalen Fähigkeiten (Tage 7–14): Führen Sie eine gründliche Analyse der aktuellen digitalen Fähigkeiten Ihres Unternehmens durch. Identifizieren Sie Bereiche, in denen Schulungsbedarf besteht, und beginnen Sie mit der Vorbereitung eines Schulungsplans.
  3. Einbindung der Mitarbeitenden (Tage 10–20): Planen und führen Sie Workshops oder Meetings durch, um die Mitarbeitenden über die anstehende Digitalstrategie zu informieren. Stellen Sie sicher, dass sie die Bedeutung der digitalen Transformation verstehen und motiviert sind, diesen Weg mitzugehen.
  4. Entwicklung eines Implementierungsplans (Tage 15–25): Erstellen Sie einen klaren Umsetzungsplan, der Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und Ressourcenbedarf festlegt. Berücksichtigen Sie dabei auch die notwendigen technischen Investitionen und die Integration bestehender Systeme.
  5. Evaluations- und Anpassungsmechanismen festlegen (Tage 25–30): Entwickeln Sie ein System zur regelmässigen Überprüfung der Fortschritte und zur Anpassung der Strategie bei Bedarf. Dies könnte Feedback-Schleifen, KPI-Analysen und regelmäßige Strategie-Meetings umfassen.

Durch die strukturierte Herangehensweise an die Entwicklung einer Digitalstrategie können Schweizer KMU nicht nur die Risiken minimieren, sondern auch nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Chancen der digitalen Transformation optimal nutzen.