Optimierte Dashboards erstellen

Autor: Roman Mayr

Optimierte Dashboards erstellen

Datenvisualisierung ·

Effektive Dashboards gestalten: Vermeiden Sie häufige Fehler

Ein Dashboard dient als visuelle Darstellung von Daten und sollte wesentliche Informationen auf einen Blick zugänglich machen. In der Hektik des Geschäftsalltags ist es entscheidend, dass Dashboards intuitiv, präzise und möglichst fehlerfrei gestaltet sind. Dabei unterlaufen oft vermeidbare Fehler, die die Aussagekraft und Handhabbarkeit beeinträchtigen.

Typische Fehler und deren Korrektur


  1. Überfrachtung mit Informationen
Ein häufiger Fehler ist die Überfrachtung des Dashboards mit zu vielen Datenpunkten und Grafiken. Dies kann leicht zur Überforderung des Nutzers führen und den Fokus auf die wesentlichen Informationen verwischen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich auf die wichtigsten Kennzahlen konzentrieren. Hierbei hilft es, vorab klar zu definieren, welche Fragen das Dashboard beantworten soll. Reduzieren Sie die Darstellung auf maximal fünf Primärkennzahlen und nutzen Sie gegebenenfalls interaktive Elemente, um detaillierte Daten auf Anfrage sichtbar zu machen.
  1. Unklare Struktur und Navigation
Wenn die Struktur eines Dashboards unklar ist, kann dies die Benutzerfreundlichkeit erheblich einschränken. Sie sollten darauf achten, dass die Benutzerführung logisch und intuitiv ist. Eine klare hierarchische Anordnung der Informationen, bei der wichtige Details oben oder in der Mitte des Dashboards platziert sind, führt zu einem besseren Verständnis. Strukturelemente wie Überschriften und Trennlinien können helfen, die wesentlichen Bereiche eines Dashboards zu gliedern.
  1. Ungeeignete Visualisierungen
Die Wahl der falschen Visualisierungsform kann die Effektivität eines Dashboards stark beeinträchtigen. So sollten etwa hochdynamische Datensätze in interaktiven Diagrammen dargestellt werden, während für zeitliche Trends Liniendiagramme besser geeignet sind. Vermeiden Sie 3D-Effekte oder ungeeignete Farbschemata, die mehr verwirren als helfen. Setzen Sie auf klare, konsistente Farbpaletten und Formen, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Handlungsanleitung für die kommenden 14–30 Tage

Zunächst sollten Sie eine Bestandsaufnahme Ihres aktuellen Dashboards vornehmen. Analysieren Sie, ob es Überfrachtungen gibt und ob die Struktur intuitiv ist. Führen Sie dafür Nutzerinterviews durch oder beobachten Sie die tatsächliche Nutzung durch Ihre Kollegen. Innerhalb der ersten Woche sollten Sie die wichtigsten Zielkennzahlen identifizieren und klar priorisieren.

In der zweiten Woche liegt der Fokus auf der Überarbeitung der Struktur. Setzen Sie die priorisierten Informationen prominent ins Zentrum des Dashboards und vereinfachen Sie die Navigation. In Absprache mit den Nutzern können Sie Testversionen erstellen und direktes Feedback einholen.

Sobald die Struktur steht, konzentrieren Sie sich auf die Optimierung der Visualisierung. Wählen Sie, basierend auf den spezifischen Daten, die passenden Diagrammtypen aus und nutzen Sie standardisierte Farben und Designs.

Nach 30 Tagen sollte das überarbeitete Dashboard einsatzfähig und von den Nutzern akzeptiert sein. Planen Sie regelmässige Reviews ein, um es kontinuierlich zu verbessern und an veränderte Bedürfnisse anzupassen.