Optimierung der Self-Service-Quote im Kundendienst

Autor: Roman Mayr

Optimierung der Self-Service-Quote im Kundendienst

NLP im Kundendienst ·

Die Erhöhung der Self-Service-Quote im Kundendienst ist ein Ziel, das viele Unternehmen anstreben. Eine gut umgesetzte Self-Service-Strategie kann nicht nur die Kundenzufriedenheit erhöhen, sondern auch die Effizienz und Kostenstruktur im Unternehmen verbessern. Doch es gibt häufige Fehler, die Unternehmen daran hindern, das volle Potenzial ihrer Self-Service-Initiativen auszuschöpfen.

Unzureichende Nutzerorientierung

Ein häufiger Fehler besteht darin, dass die angebotenen Self-Service-Optionen nicht ausreichend auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden abgestimmt sind. Unternehmen neigen dazu, Technologien einzusetzen, ohne ausreichend Feedback von den Nutzern einzuholen. Werden die Kundenbedürfnisse nicht verstanden, bleiben Self-Service-Angebote ungenutzt. Korrektur: Vor der Implementierung neuer Funktionen sollten Unternehmen vermehrt Kundenfeedback einholen und Analysedaten nutzen, um häufig gestellte Fragen und Probleme zu identifizieren.

Mangelnde Integration

Ein weiterer Fehler ist die fehlende Integration der Self-Service-Tools in bestehende Systeme. Viele Unternehmen setzen auf isolierte Lösungen, die nicht reibungslos mit bestehenden Plattformen und Datenbanken kommunizieren. Das führt zu Frustrationen, sowohl bei den Kunden als auch bei den Mitarbeitenden. Korrektur: Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle Self-Service-Optionen nahtlos in die bestehenden IT-Systeme integriert sind. Das ermöglicht eine konsistente Kundenkommunikation und verbessert die Qualität der angebotenen Informationen.

Komplexität der Kontaktaufnahme

Schliesslich ist die Komplexität der Kontaktaufnahme ein häufiges Hindernis. Kunden sollten die Möglichkeit haben, einfach zwischen Self-Service und personalisiertem Support zu wechseln, falls sie mit dem digitalen Angebot nicht weiterkommen. Eine zu hohe Hürde, um einen menschlichen Ansprechpartner zu erreichen, kann zur Enttäuschung und Problemverschärfung führen. Korrektur: Unternehmen sollten klar und deutlich alternative Kontaktmöglichkeiten auf den Self-Service-Plattformen bereitstellen und kategorisieren, wann es sinnvoll ist, den direkten Kontakt zu suchen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Analysephase (bis Tag 7): Beginnen Sie mit einer gründlichen Analyse der aktuellen Self-Service-Nutzung. Identifizieren Sie die am häufigsten genutzten Funktionen und dokumentieren Sie Feedback von Kunden und Mitarbeitenden.
  2. Planungsphase (bis Tag 14): Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen sollten Sie Verbesserungspläne erstellen. Das beinhaltet das Redesign von unzureichend genutzten Funktionen sowie die Verbesserung der Integration bestehender Systeme.
  3. Umsetzungsphase (bis Tag 21): Implementieren Sie die geplanten Verbesserungen. Dies könnte die Anpassung der Benutzeroberfläche, die Implementierung neuer Technologien oder die Integration zusätzlicher Kanäle umfassen.
  4. Feedback- und Testphase (bis Tag 30): Sammeln Sie nach der Umsetzung erneut Feedback, um die Wirksamkeit der Verbesserungen zu beurteilen. Investieren Sie in Testszenarien, um die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit zu überprüfen.

Durch die Anwendung dieser strukturierten Vorgehensweise können KMUs die Self-Service-Quote effektiv erhöhen und gleichzeitig die Zufriedenheit und Produktivität sowohl auf der Kundenseite als auch intern steigern.