
Optimierung von Dashboards für die Geschäftsentscheidungen
Dashboards sind ein zentrales Werkzeug in der Datenanalyse, um Entscheider rasch und effizient mit relevanten Informationen zu versorgen. Dennoch stellt sich oft die Frage, warum viele dieser Dashboards in der Praxis wenig genutzt werden. Der Erfolg eines Dashboards hängt massgeblich von seiner Nutzerfreundlichkeit und der Relevanz der bereitgestellten Daten ab. Werfen wir einen Blick auf häufige Fehler und deren Behebung, um Dashboards nützlicher zu gestalten.
Fehler: Unklare Zielsetzung
Ein häufiges Problem entsteht durch unklare oder fehlende Zielsetzungen bei der Erstellung eines Dashboards. Ohne ein klares Verständnis darüber, welche Fragen das Dashboard beantworten soll, werden oft zu viele oder irrelevante Daten angezeigt. Dies führt zu Verwirrung und mangelnder Akzeptanz bei den Nutzern.
Lösung: Beginnen Sie mit einem klaren Briefing. Fragen Sie die Zielgruppe gezielt, welche Informationen benötigt werden und welche Entscheidungen auf Basis dieser Dashboards getroffen werden sollen. Eine klar definierte Zielsetzung stellt sicher, dass nur die relevantesten Daten auf dem Dashboard erscheinen.
Fehler: Überfrachtung mit Daten
Ein weiteres Problem besteht in der Fülle an Informationen, die auf Dashboards präsentiert werden. Es ist verlockend, alle verfügbaren Daten auf einer Oberfläche zu präsentieren, jedoch stellt dies die Nutzer vor die Herausforderung, das Wesentliche herauszufiltern.
Lösung: Priorisieren Sie Daten nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Nutzen Sie visuelle Hierarchien, um Hauptkennzahlen hervorzuheben, und gewichten Sie weniger wichtige Informationen zurückhaltend. Verwenden Sie Funktionen wie Drill-Downs, damit Nutzer bei Bedarf in Detailansichten wechseln können, ohne dass die Startansicht überladen wirkt.
Fehler: Fehlende Interaktivität
Dashboards, die statische Daten präsentieren, schaffen oft keinen Mehrwert, da sie nicht die Möglichkeit bieten, tiefergehende Analysen durchzuführen oder Hypothesen zu testen.
Lösung: Integrieren Sie interaktive Elemente, die es den Nutzern ermöglichen, mit den Daten zu arbeiten. Filteroptionen oder die Möglichkeit, Zeitreihen anzupassen, lassen Anwender eigene Analysen durchführen und erhöhen so die Relevanz des Dashboards.
Ein 14- bis 30-tägiger Handlungsplan zur Verbesserung von Dashboards
- Tag 1–5: Beginnen Sie mit Workshops oder Meetings, um die genauen Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer zu ermitteln. Dokumentieren Sie die wichtigsten Entscheidungen, die durch das Dashboard erleichtert werden sollen.
- Tag 6–10: Evaluieren Sie bestehende Dashboards oder skizzieren Sie neue Layouts. Priorisieren Sie die Informationskategorien und überlegen Sie, welche Kennzahlen wirklich entscheidend sind.
- Tag 11–15: Entwickeln Sie ein Prototyp des Dashboards unter Berücksichtigung der identifizierten Bedürfnisse. Achten Sie auf Benutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit. Testen Sie die Benutzerfreundlichkeit im kleinen Kreis durch.
- Tag 16–20: Implementieren Sie interaktive Funktionalitäten und testen Sie diese mit tatsächlichen Nutzern. Sammeln Sie Feedback und beobachten Sie, wie Nutzer mit den interaktiven Elementen umgehen.
- Tag 21–25: Überarbeiten Sie den Prototyp basierend auf dem erhaltenen Feedback. Stellen Sie sicher, dass wesentliche Anpassungen berücksichtigt wurden, um die Nutzerzufriedenheit zu erhöhen.
- Tag 26–30: Führen Sie das verbesserte Dashboard breitflächig ein und bieten Sie Schulungen für die Nutzer an, um sie mit den neuen Funktionen vertraut zu machen. Stellen Sie sicher, dass es eine klare Anlaufstelle für fortlaufendes Feedback gibt, um kontinuierliche Anpassungen vornehmen zu können.
Durch strukturierte Planung und Anpassung wird die Relevanz und Nutzung von Dashboards signifikant gesteigert, was letztlich zu besseren Entscheidungen im Unternehmen führt.