Optimierung von Serviceprozessen durch AR und KI

Autor: Roman Mayr

Optimierung von Serviceprozessen durch AR und KI

Augmented Reality mit KI ·

Augmented Reality (AR) in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) birgt für den Servicebereich erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung und Fehlervermeidung. Diese Technologien ermöglichen es, Informationen in Echtzeit bereitzustellen und visuelle Anleitungen zu liefern, die für Reparaturen und Wartungen unerlässlich sind. Die Kernidee besteht darin, Servicepersonal durch unmittelbar verfügbare Daten und Anleitungen zu unterstützen, um so präzisere und schnellere Problemlösungen zu ermöglichen.

Typische Fehler bei der Implementierung von AR im Service

Ein häufiger Fehler bei der Einführung von AR-Lösungen im Servicebereich ergibt sich aus der unzureichenden Integration mit bestehenden Systemen. Wenn die AR-Technologie nicht nahtlos mit den bereits genutzten Datenbanken und Softwarelösungen verbunden ist, verpufft ihr Nutzen. Dieser Integrationsmangel kann dazu führen, dass Informationen nicht aktuell sind oder doppelte Dateneingaben erforderlich sind. Eine gründliche Integration erfordert daher eine sorgfältige Planung und Abstimmung mit der IT-Abteilung, um Schnittstellen zu schaffen, die einen reibungslosen Datenfluss gewährleisten.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist das Fehlen einer ausreichenden Schulung der Mitarbeiter. Ohne ein umfassendes Verständnis der AR-Technik und ihrer Anwendungsmöglichkeiten bleiben die Effizienzgewinne begrenzt. Hier kann ein gestuftes Schulungsprogramm, das mit den Grundlagen beginnt und bis zu komplexeren Anwendungsfällen reicht, Abhilfe schaffen. Solche Programme sollten nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch den Umgang mit Fehlern und Problemlösungsstrategien einschliessen.

Schliesslich wird oft die Bedeutung einer kontinuierlichen Evaluierung unterschätzt. Unternehmen versäumen es, nach der Implementierung der AR-Lösungen eine regelmäßige Erfolgskontrolle durchzuführen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Eine fehlende Feedback-Schleife führt oft dazu, dass potenzielle Verbesserungen übersehen werden. Unternehmen sollten deshalb regelmässig den Einsatz der Technologie überprüfen und durch Mitarbeiterfeedback und Leistungsdaten getrieben Anpassungen vornehmen.

Handlungsanleitung für die kommenden 14–30 Tage


  1. Kurzfristige Integrationsanalyse (Tag 1–7): Beginnen Sie mit einer detaillierten Bewertung der bestehenden IT-Infrastruktur und identifizieren Sie Möglichkeiten zur Integration von AR-Lösungen. Arbeiten Sie eng mit der IT-Abteilung zusammen, um sicherzustellen, dass die technologischen Vorbedingungen erfüllt sind.
  2. Schulungsplan entwickeln (Tag 8–14): Erstellen Sie ein Schulungskonzept, das den verschiedenen Erfahrungsstufen der Mitarbeiter Rechnung trägt. Stellen Sie Schulungsressourcen bereit, die sowohl theoretische als auch praktische Kompetenzen vermitteln.
  3. Pilotphase starten (Tag 15–21): Führen Sie eine Pilotanwendung der AR-Technologie in einem begrenzten Servicebereich durch. Nutzen Sie diese Phase, um praktische Erfahrungen zu sammeln und erste Daten zu eruieren.
  4. Feedback einholen und anpassen (Tag 22–30): Organisieren Sie Feedback-Runden mit den betroffenen Servicemitarbeitern und sammeln Sie deren Erfahrungen. Überarbeiten Sie an den gewonnenen Erkenntnissen orientiert die Implementierungsstrategie und gehen Sie eventuelle technische oder organisatorische Probleme an.

Diese initiale Phase soll eine Grundlage schaffen, um die AR-Technologie effektiv im Servicebereich zu etablieren und gleichzeitig typische Fallstricke zu vermeiden. Die Strategie soll zu kontinuierlichen Verbesserungen und einer Erhöhung der Servicequalität führen.