Präzision bei Finanzprognosen für erfolgreiche Planungen

Autor: Roman Mayr

Präzision bei Finanzprognosen für erfolgreiche Planungen

Finanz- & Controlling-Prozesse ·

Forecasts, die zutreffen: Präzision in der Vorhersage

Zuverlässige Forecasts sind für Schweizer KMU unerlässlich, um sich in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu positionieren. Eine präzise Prognose erlaubt es, rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren, Ressourcen effizient einzusetzen und strategische Entscheidungen fundiert zu treffen. Dennoch gibt es häufige Fehler, die die Genauigkeit dieser Vorhersagen beeinträchtigen können.

Typische Fehler bei Forecasts

Ein verbreiteter Fehler bei der Erstellung von Forecasts ist die unzureichende Datenbasis. Oftmals werden Prognosen auf der Grundlage unvollständiger oder veralteter Informationen erstellt. Dies führt dazu, dass die Vorhersagen die aktuellen Marktbedingungen nicht angemessen widerspiegeln. Um dies zu korrigieren, sollten Unternehmen sicherstellen, dass sie auf aktuelle und umfassende Datensätze zugreifen. Dies beinhaltet auch die regelmässige Aktualisierung der Daten, um zeitnahe Einblicke zu gewähren.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Vernachlässigung externer Faktoren. Oftmals konzentrieren sich Prognosen ausschliesslich auf interne Daten, wie vergangene Verkaufszahlen, ohne äussere Einflüsse wie Markttrends, politische Veränderungen oder saisonale Schwankungen zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung solcher externer Einflussfaktoren kann die Treffsicherheit der Forecasts erheblich verbessern.

Schliesslich ist es ein häufiges Problem, dass bei der Erstellung von Forecasts auf unsachgemässen Methoden und Werkzeugen gesetzt wird. Dies kann dazu führen, dass die Prognosen zu stark vereinfacht sind oder nicht die Variabilität der Realität abbilden. Die Verwendung von fortschrittlichen Prognosetools und -methoden, die statistische und quantitative Analysen ermöglichen, kann hier Abhilfe schaffen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Dateninventur und Bereinigung: Beginnen Sie damit, eine umfassende Inventur der vorhandenen Daten durchzuführen. Identifizieren Sie veraltete oder lückenhafte Datensätze und bereinigen Sie diese. Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Datenquellen zu erweitern, beispielsweise durch die Integration von Marktforschungsdaten oder externen Indizes.
  2. Externe Faktoren analysieren: Erstellen Sie eine Liste von externen Einflussfaktoren, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Analysieren Sie deren potenzielle Auswirkungen auf Ihr Geschäft und integrieren Sie diese Erkenntnisse in Ihre Prognosemodelle. Ziehen Sie externe Experten hinzu, wenn notwendig, um zusätzliche Perspektiven zu gewinnen.
  3. Prognosetools evaluieren: Überprüfen Sie die derzeit genutzten Prognosetools und -methoden auf ihre Effektivität. Erwägen Sie die Implementierung von Softwarelösungen, die auf maschinellem Lernen basieren, um sowohl interne als auch externe Datenfaktoren zu berücksichtigen. Testen Sie diese Werkzeuge in einem kleinen Umfang, bevor Sie sie umfassend einsetzen.

Indem Sie diesen Ansatz in den kommenden Wochen konsequent verfolgen, erhöhen Sie die Präzision Ihrer Forecasts signifikant und legen den Grundstein für verkaufs- und ressourcenseitige Optimierungen.