
Prozessoptimierung durch KI-gestützte Visualisierung
Die Anreicherung von Geschäftsprozessen mit KI-Prozessvisualisierungen bietet Unternehmen die Möglichkeit, Abläufe effizienter darzustellen und Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Zu Beginn lohnt es sich, sich darüber bewusst zu sein, dass die Integration von künstlicher Intelligenz in die Prozessvisualisierung sowohl technisches Know-how als auch eine klare Strategie erfordert.
Typische Fehler und ihre Korrektur
Ein häufiger Fehler bei der Anreicherung von Prozessen mit KI-basierten Visualisierungen ist die unzureichende Datenqualität. Wenn die zugrunde liegenden Daten inkonsistent oder unvollständig sind, führt dies zu ungenauen Visualisierungen, die Fehlinformationen liefern können. Um dies zu korrigieren, sollte vor der Implementierung eine umfassende Überprüfung und Bereinigung der Datensätze erfolgen. Dabei hilft ein strukturiertes Datenmanagementsystem, das sicherstellt, dass alle Prozessdaten aktuell und konsistent sind.
Ein weiterer typischer Fehler ist die Überschätzung der Fähigkeiten einer KI-Lösung. Unternehmen setzen oft voraus, dass eine KI sofort umfassende Einsichten liefern kann, ohne dafür konfiguriert werden zu müssen. Die Korrektur dieses Fehlers liegt in der klaren Definition der Anwendungsfälle und der sukzessiven Einführung der Technologie, begleitet von regelmässigen Anpassungen und Schulungen des verantwortlichen Personals. Hierbei ist ein iterativer Ansatz empfehlenswert, bei dem die KI in kleinen Schritten implementiert und kontinuierlich optimiert wird.
Zudem besteht oft der Fehler, dass die Mitarbeitenden in den Implementierungsprozess unzureichend eingebunden werden. Dies kann zu Widerstand oder Missverständnissen führen. Abhilfe schafft eine offene Kommunikationsstrategie, die Schulungen und die Einbindung der Mitarbeitenden in die Prozessgestaltung einschliesst. Dadurch wird nicht nur die Verständigung verbessert, sondern auch die Akzeptanz und das Engagement der Teams erhöht.
Handlungsanleitung für 14–30 Tage
In den ersten 14 Tagen sollten Sie sich darauf konzentrieren, die Datenqualität zu sichern. Führen Sie umfassende Audits der vorhandenen Daten durch, um Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben. Stellen Sie sicher, dass ein robustes Datenmanagementsystem eingerichtet ist und überprüfen Sie dies gemeinsam mit Ihrem IT-Team auf Anwendbarkeit und Funktionalität.
Parallel dazu sollten Sie innerhalb der ersten 30 Tage einen Arbeitskreis einrichten, der sich aus Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen zusammensetzt. Dieses Team sollte die klar definierten Anwendungsfälle erarbeiten, bei denen die KI-Visualisierung eingesetzt werden soll. Es ist essenziell, dass dabei der Nutzen für die spezifischen Geschäftsprozesse im Vordergrund steht.
Schliesslich sollte eine grundlegende Schulung für alle beteiligten Mitarbeitenden organisiert werden, die den Umgang mit KI-gesteuerten Prozessen und den dazugehörigen Visualisierungen beinhaltet. Diese Schulung sollte nicht nur technische Aspekte behandeln, sondern auch die strategischen Ziele der Implementierung verdeutlichen.
Durch die strukturierte Vorbereitung und Implementierung über einen Zeitraum von 14 bis 30 Tagen legen Unternehmen den Grundstein für die erfolgreiche Anreicherung ihrer Geschäftsprozesse mit KI-Visualisierungen und vermeiden gängige Fehler, die den Erfolg der Massnahme gefährden könnten.